Wahlsimulation : Hohe Beteiligung an Juniorwahl

Berliner Jugendliche sind in Sachen Wahlbeteiligung vorbildlich. An einer Online-Simulation zur Abgeordnetenhauswahl nahmen fast 90 Prozent der Jungendlichen teil.

Berlin - Bei der Juniorwahl 2006 in 20 ausgewählten Schulen haben schon 86 Prozent der mehr als 5000 Wahlberechtigten in einer simulierten Abgeordnetenhauswahl online ihre Stimme abgegeben. Die Internet-"Wahllokale" sollten am Abend geschlossen werden. Die Ergebnisse werden am Sonntag um 18 Uhr unter www.juniorwahl.de bekannt gegeben.

Grundgedanke des Projekts, das unter der Schirmherrschaft von Parlamentspräsident Walter Momper (SPD) steht, ist die politische Bildung. Die Schüler hatten sich zuvor im Unterricht mit dem Thema "Demokratie und Wahlen" beschäftigt.

Die Juniorwahl wird seit 1999 parallel zu den Wahlen des Europaparlaments, des Bundestags und der Landtage ausgerichtet. Teilgenommen haben bisher bundesweit mehr als 365.000 Jugendliche von 1800 Schulen. Im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 gaben bei der Aktion unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler über 60.000 Mädchen und Jungen ihre Stimme ab. (tso/ddp)

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