Berlin : Wanderwissen vom Wegesrand

Unsere Stadttouren-Serie: eine schöne Zwischenbilanz. Und morgen finden Sie die achte und letzte Folge im Tagesspiegel

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Hier kommt ein kleines Dankeschön. Oder besser: ein Bittegern-geschehen! So viele Leser haben uns geschrieben, wie gut ihnen unsere Serie von Stadtspaziergängen gefällt – darüber haben wir uns sehr gefreut. Und dabei ist sie noch nicht einmal abgeschlossen: Erst am Sonntag finden Sie die letzte, die achte Folge im Tagesspiegel: eine Tour durchs neue Potsdam zu all jenen Sehenswürdigkeiten, die seit kurzem wieder wunderschön saniert und neu belebt sind.

Gefreut haben wir uns auch über die Begeisterung, mit der Sie, unsere Karten in Händen, losziehen – manchmal sogar noch am Erscheinungstag. Unsere Autorin Katja Füchsel zum Beispiel, Verfasserin der Tour durchs „türkische Berlin“ (Tour 5), traf an jenem Morgen die ersten Leser mit aufgeklappter Karte um neun Uhr morgens! Auch das Kreuzberg-Museum hat schon angerufen und um Exemplare für seine Ausstellung gebeten. Und das Büro der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität wird 200 Exemplare unserer Tour durchs „junge Berlin“ (Tour 2) an die Teilnehmer des Internationalen Programms verteilen. Die Karten ermöglichten es so „anschaulich“, die Stadt kennen zu lernen.

Andere Leser lassen uns an ihrem Wanderwissen teilhaben und ergänzen, was wir Ihnen vom Wegesrand erzählen. Joachim Schwartzkopf zum Beispiel schrieb zu unserem Spaziergang durch den stillen Nordwesten Berlins (Tour 1), dass die Laube in Heiligensee, in der die Dada-Künstlerin Hannah Höch bis zu ihrem Tod lebte, früher ein Flugwärterhäuschen war. Denn von 1910 bis 1919 verfügte Heiligensee über einen eigenen Flugplatz. Und: Schon 415 Leser haben sich mit den richtigen Antworten durch unser Online-Berlinquiz gekämpft und stehen nun in der Endauslosung um ein Wochenende im Steigenberger Hotel und viele andere Preise. Bis zum Sonntagabend ist die Teilnahme noch möglich ( www.tagesspiegel.de /stadtspaziergang).

Und dann die Flut Ihrer eigenen Spaziergeh-Geschichten… Viele Dutzend Leser sind unserer Bitte nachgekommen, diese Serie zu ergänzen mit Berichten über ihre eigenen Lieblingswanderungen – und zwar mit Fantasie. Sie haben uns Touren für Büchernarren geschickt, für die Liebhaber des Berliner Trottoirs, für die Fans von Trödelmärkten und sogar Gedichte. Drei Stück! Sie haben uns Karten gezeichnet und Fotos beigelegt. Und eine Leserin hat es tatsächlich geschafft, eine Wander-Geschichte zu schreiben, in der jedes Wort mit „w“ beginnt. Wer gewonnen hat, das entscheiden wir in den kommenden Tagen. Abgedruckt werden die Texte dann Anfang Oktober. rcf

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