Warmmachen für London : Paralympics-Training in der Britischen Botschaft

Sportler, Schüler, Politiker: Britische Botschaft lud zum sportlichen Empfang. Auch die Paralympics Zeitung des Tagesspiegels wurde vorgestellt.

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Startklar. Paralympionike Kurt Fearnley (mit Schülerreporterin Maxie Borchert) beim Botschaftsempfang. Foto: Thilo Rückeis
Startklar. Paralympionike Kurt Fearnley (mit Schülerreporterin Maxie Borchert) beim Botschaftsempfang.Foto: Thilo Rückeis

Es gab Erdbeeren mit Sahne, typisch britisch, aber diesmal ging es nicht um Wimbledon, sondern um die Paralympics. Noch knapp 100 Tage, dann werden mit den Paralympischen Spielen in London mit 5000 Athleten aus mehr als 160 Ländern vor Milliarden Zuschauern die größten Paralympics der Sportgeschichte eröffnet. Aus diesem Anlass hatte der britische Botschafter Simon McDonald am Mittwoch zu einem sportlichen Empfang in die Botschaft geladen, und da wurde zwischen Rollstuhlfechtern und Basketballspielern auch das internationale Schülerzeitungsprojekt „Paralympics Zeitung (PZ)“ des Tagesspiegels vorgestellt. Die mehrsprachige „PZ“ wird wieder in einer Millionenauflage dem Tagesspiegel, der „Zeit“ und dem „Handelsblatt“ beiliegen und unter anderem an Parlamente und Unternehmen in Europa sowie ans britische Königshaus verteilt.

Sportausschuss tagte in der Botschaft

Zudem informierte sich der Sportausschuss des Bundestages bei einer öffentlichen Sitzung in der Botschaft über die Spiele, zu deren Eröffnungsfeier auch Bundespräsident Joachim Gauck reist. Der britische Gesandte Andrew Noble begrüßte auf der Bühne vor dem Plakat der „Paralympic Post“ auch Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt sowie Thomas Fuhrmann vom ZDF.

Kinofilm über Paralympioniken

Der Paralympics-Medaillengewinner im Rennrohlstuhlfahren Kurt Fearnley aus Australien, der blinde Marathonläufer Henry Wanyoike und sein Begleitläufer Joseph Kibunya aus Kenia sowie die deutsche querschnittgelähmte Nationalschwimmerin Kirsten Bruhn waren als Repräsentanten des innovativen Filmprojektes „Gold“ gekommen, das die Leistungssportler und ihre Leidenschaft porträtiert. Den Film, der 2013 in die Kinos kommt, und das PZ-Schülerschreiberprojekt macht die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung möglich. Deren Kommunikationschef Gregor Doepke wird das Schülerreporterteam aus Deutschland und Luxemburg am Pfingstwochenende beim Vorbereitungsseminar nach Birmingham und Manchester begleiten. Dort werden sie erstmals ihre zehn Mitstreiter aus Großbritannien treffen und von Tagesspiegel-Mitarbeitern in Journalismus und Zeitungsproduktion geschult. Mit dabei ist auch die Potsdamerin Maxie Borchert – sie überzeugte die Jury, unter anderem mit „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, mit ihrem Interview des Welt- und Europarekordhalters im Schwimmen Lucas Ludwig.

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