Warnstreik : Hallenbäder bleiben Sonntag geschlossen

Angestellte sind zum Warnstreik aufgerufen: Die Verhandlungen für einen neuen Gehaltstarif stocken zwischen Mitarbeitern des Landesbetriebs und den Ländern. Verdi hat nun zum Streik geblasen.

Die Kunden der Bäderbetriebe müssen damit rechnen, heute vor verschlossenen Schwimmhallen zu stehen. Wie berichtet, hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die angestellten Mitarbeiter des Landesbetriebes zu einem Warnstreik aufgerufen. Anlass sind die stockenden Verhandlungen für einen neuen Gehaltstarifvertrag mit den Ländern. Die angestellten Schwimmmeister, Kassierer und Maschinisten der kommunalen Berliner Bäderbetriebe fallen unter dieses Tarifrecht. Das Land Berlin dagegen ist schon seit Jahren aus der Tarifgemeinschaft ausgetreten.

Vom Streik betroffen sind heute vor allem die Schwimmhalle an der Holzmarktstraße in Friedrichshain sowie das Paracelsus-Bad in Reinickendorf. Die Gewerkschaft schließt aber nicht aus, dass noch weitere Hallen geschlossen sein werden. Es hänge davon ab, wie viele Mitarbeiter sich an dem Streik beteiligen, hieß es. Blieben tatsächlich alle Hallen dicht, wären davon bis zu 15 000 zahlende Kunden betroffen. 60 Prozent der Belegschaft bei den Bädern sind angestellt, davon sind 30 Prozent gewerkschaftlich organisiert. Tsp

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