Berlin : Warnstreik: Lufthansa rät zum Umbuchen

Fluggäste der Lufthansa müssen am Montag damit rechnen, bis zum Nachmittag in Tegel nicht abheben zu können. Während des von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Warnstreiks will sich die Fluggesellschaft auf Langstreckenflüge ab Frankfurt am Main und München konzentrieren. Anders als auf den meisten anderen Flughäfen soll die Streikaktion in Tegel aber bereits gegen 14.30 Uhr beendet werden. Obwohl die Lufthansa nicht von und nach Schönefeld fliegt, hat Verdi auch dort einen Streik angekündigt.

Auf ihrer Website www.lufthansa.com veröffentlicht die Gesellschaft Informationen über gestrichene Flüge, den jeweiligen Flugstatus, Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten. Streikbedingte Flugausfälle seien vor allem für Lufthansa-Flüge zu deutschen und europäischen Zielen zu erwarten. Flüge der Konzerntochter Germanwings seien nicht betroffen, heißt es.

Fluggäste, die ihre Pläne ändern möchten, können kostenfrei auf einen anderen Lufthansa-Flug oder einen Flug der Lufthansa-Partner Austrian Airlines, Swiss oder Brussels Airlines umbuchen – vorausgesetzt, das Ticket ist bis zum 20. April ausgestellt worden.

Im innerdeutschen Verkehr können Passagiere, deren Flug gestrichen wird, auf die Bahn umsteigen. Wer es nicht schafft, das Ticket online oder an einem Check-in- Automaten umzuwandeln, kann sich bei einer Bahnfahrt später den Wert des Flugtickets erstatten lassen. Sollte die Bahnfahrt teurer sein, muss der Kunde die Differenz tragen, weil die Lufthansa den Streik als höhere Gewalt einstuft.

Die Bahn rechnet mit erheblich mehr Fahrgästen und will alle verfügbaren Züge einsetzen. Allerdings hat sie kaum Reserven für zusätzlichen Verkehr. Das Unternehmen rät, für Montag einen Platz zu reservieren. kt

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