Berlin : Warteschlangen vor der Neuen Nationalgalerie Ausstellung zur DDR-Kunst

endete am Sonntagabend

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Am letzten Tag der Ausstellung „Die Kunst der DDR“ standen gestern vor der Neuen Nationalgalerie noch hunderte Menschen Schlange. Obwohl die Ausstellung am Wochenende jeden Abend bis 24 Uhr geöffnet hatte, mussten die Besucher am Sonntag Wartezeiten von bis zu einer Stunde hinnehmen – und zwar draußen vor der Tür im Regen. Zwei Sicherheitsleute regelten den Einlass. „Wir sind auf den großen Andrang vorbereitet gewesen“, sagte einer von ihnen. Bei allen größeren Ausstellungen sei am letzten Tag jedesmal die Hölle los.

Die meisten Besucher nahmen die langen Wartezeiten gelassen hin. „Wir sind ja selber Schuld, wenn wir erst auf den letzten Drücker hierher kommen“, sagte ein Ehepaar aus Friedrichshain. Schließlich gebe es die Ausstellung schon eine ganze Weile. Einer aber freute sich regelrecht über die langen Wartezeiten vor dem Museum: der Wurst und Glühweinverkäufer. „Das gibt heute einen besonders guten Umsatz“, sagte er.

Die Ausstellung „Kunst in der DDR“ lief seit dem 25. Juli. Bis zum gestrigen Sonntag waren rund 200 000 Besucher in die Nationalgalerie gekommen. „Wir werden wohl die 210 000 noch überschreiten“, erwartete ein Sicherheitsmann. dro

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