Berlin : Was Besucher der Weihnachtsmärkte am Alex und in der Altstadt Spandau erwartet

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Der größte Weihnachtsmarkt erwartet vom kommenden Monat an am Alexanderplatz die Besucher. Auf dem 26 000 Quadratmeter großen Festgelände zwischen den S-Bahnhöfen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke in Mitte werden wie in den Vorjahren wieder drei Millionen Besucher erwartet, sagte Hans-Dieter Laubinger vom Berliner Schaustellerverband.

Bis 22. Dezember laden um den etwa 34 Meter hohen und damit nach Angaben Laubingers "größten echten Weihnachtsbaum der Welt" zahlreiche Kunsthandwerker, Schausteller und Künstler zu einem Fest für die ganze Familie ein. An über 130 Holzbuden bieten Händler aus ganz Deutschland weihnachtliche Erzeugnisse und Geschenke wie Baumschmuck, erzgebirgische Schnitzereien, Lauschaer Glas und Plauener Spitzen sowie Tee und Gebäck feil.

Darüber hinaus beziehen über 100 Fahrgeschäfte, Gaststätten und Schlemmerstände auf dem Platz Quartier. Für Liebhaber des Rummels gibt es Action und Magenkribbeln mit Techno Power, Magic, Frisbee, Break Dance und Ikarus. Wem das Nostalgische mehr liegt, kann mit dem Riesenrad oder dem historischen Etagenkarussell seine Runden drehen.

Das weihnachtliche Bühnenprogramm wird von über 830 Künstlern und Schauspielern gestaltet. Mit dabei sind auch Märchenerzähler Onkel Marian und der Weihnachtsmann, der mehrmals täglich eine Sprechstunde abhält. Die jüngsten Besucher sind zudem im Märchenwald und in der Bastelstube willkommen. Festlichen Glanz verbreitet auch die zehn Meter hohe Pyramide mit über 100 Figuren.

Am 7. Dezember von 10 bis 12 Uhr lädt der Weihnachtsmarkt Mädchen und Jungen aus Kinder- und Behindertenheimen zum kostenlosen Karussellfahren ein. Außerdem wurde eine Spendenaktion zu Gunsten des Obdachlosenprojekts "Unter Druck - Kultur von der Straße e. V." ins Leben gerufen. Für jede Spende ab fünf Mark erhalten Besucher als symbolischen Dank eine Weihnachtswundertüte - so lange der Vorrat reicht.

500 Stände in der Altstadt

Zwei Tage später, am kommenden Mittwoch, beginnt der traditionelle Weihnachtsmarkt in Spandau. Werktags von 9 bis 20 Uhr ist der Budenzauber auf den Marktplatz und Teile der Carl-Schurz-Straße beschränkt. An den vier Adventswochenenden gibt es in der mit 6000 Metern Lichterketten und 500 Weihnachtsbäumen festlich geschmückten Altstadt wieder über 500 Verkaufsstände.

Am Bühnenprogramm auf dem Markt beteiligen sich 18 Orchester und Chöre mit über 700 Mitwirkenden. Auch die St.-Nikolai-Kirche bietet ein umfangreiches Konzertangebot. Im Gotischen Haus Breite Straße 32 und in historischen Kellergewölben in der Carl-Schurz-Straße 49 lassen sich Kunsthandwerker bei ihrer Arbeit beobachten. Auf dem Hof des Gesundheitshauses sind traditionsgemäß Schulklassen zu finden, die Selbstgebackenes und Bastelarbeiten anbieten. Mittwochs ist Kindertag mit besonderen Attraktionen. Vor dem Rathaus sind bis zum 2. Januar die Schausteller zu finden, die erstmals auch ein Riesenrad und eine Märcheneisenbahn aufbauen. Mit dem größten Geschenkkarton Berlins werden wieder Spenden für Bedürftige in Berlin und Wolgograd gesammelt. Sach- und Geldspenden werden im Gotischen Haus entgegengenommen.

In Spandau rechnet man bis zum 22. Dezember wieder mit einem Massenandrang. Auf den einmillionsten Besucher wartet eine Schwarzwaldreise für zwei Personen. Angesichts der knappen Parkplätze empfehlen die Veranstalter, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.Der Weihnachtsmarkt an der Alexanderstraße hat Montag bis Donnerstag von 13 bis 21 Uhr, Freitag von 13 bis 22 Uhr, Sonnabend von 11 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Mittwochs ist Familientag mit ermäßigten Preisen.

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