Berlin : Was der Mieterverein rät

CD

Der Berliner Mieterverein hat grundsätzliche Tipps für Mieter zusammengestellt, deren Vermieter mit den Zahlungen für Wasser, Gas, Strom oder Fernwärme in Verzug gerät. Betroffenen wird empfohlen, die Betriebskosten direkt an die Versorger zu zahlen. Diese seien bereit, eine Sperrung auszusetzen, wenn sich die Mieter zur "Notgemeinschaft" zusammenschließen und ein Sonderkonto oder eine gemeinsame Kasse einrichten. Wenn es schon zum Versorgungsstopp gekommen sei, sollten Mieter alle Betriebskosten zurückhalten und ansparen, weil "damit zu rechnen ist, dass auch andere Leistungserbringer ihre Dienste einstellen werden". Solche Sperrungen berechtigten auch zur fristlosen Kündigung des Mietvertrags. Sollte eine Wohnung durch die Einstellung der Wasser- oder Wärmeversorgung unbewohnbar werden, komme zudem eine Mietminderung bis zu 100 Prozent in Frage. Ferner solle das Bezirksamt eingeschaltet werden, weil es notfalls die laufenden Kosten übernehmen könne. Ausführliche Informationen sind unter www.berliner-mieterverein.de verfügbar. Dazu gehören auch Musterbriefe an den Vermieter und die Versorgungsunternehmen.

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