Berlin : WAS DIE PROFIS SAGEN

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Vincent van Gogh malt die Sternennacht 1889, ein Jahr vor seinem Tod. Die Arbeitsgemeinschaft mit Paul Gauguin ist zu diesem Zeitpunkt bereits aufgelöst, und Vincent van Gogh befindet sich in der Heilanstalt von SaintRémy. Bis zu seinem Tod wird er von nun an in medizinischer Behandlung sein. In dieser letzten, sehr aktiven Schaffensphase arbeitet der Maler mit einer stark aufgehellten Farbpalette, fühlt sich kreativ dem abwesenden Paul Gauguin nahe. In dynamischen Formen malt er die energische Gewalt der Natur. Dabei geht es weniger um die Genauigkeit des Wiedergegebenen, als um einen Zustand des Abgebildeten.

Seinem Bruder Theo erklärt er sein und Gauguins Vorgehen in einem Brief: „Verdammt, sind diese Berge blau? Gut, dann mach sie blau und erzähl mir nicht, dass das Blatt ein bisschen so oder anders sei. Sie sind blau, nicht wahr? Gut – mach sie blau, das ist genug.“ (aus dem Katalog)

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