Berlin : Was hilft gegen Sekundenschlaf?

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Verkehrsexperten der Polizei glauben, dass Übermüdung die Ursache von jedem dritten bis vierten tödlichen Verkehrsunfall ist – so gefährlich wie Drogen oder Alkohol. Besonders auf eintönigen Strecken – wie der Autobahn nach Hamburg – oder während Nacht- und Urlaubsfahrten lauern tödliche Gefahren. Der Sekundenschlaf dauert typischerweise eine Sekunde bis fünf Sekunden, heißt es bei Experten der Polizei – das entspricht bei Tempo 100 (so schnell war der Bus unterwegs) einer ohne Bewusstsein zurückgelegten Strecke von 27 bis 140 Metern.

Tipps gegen den Sekundenschlaf:

Kein Alkohol am Tag vor der Fahrt,

Nur fit und ausgeschlafen ans Steuer,

Kopfstützen passend einstellen,

Bewusst aufrecht sitzen,

Alle zwei Stunden eine Pause,

Regelmäßig lüften,

Maximal 8 Stunden pro Tag fahren,

Abwechslung wie Musik hilft,

Nur leichte Kost essen,

Viel, möglichst Anregendes trinken,

Bequeme Kleidung.

Alarmzeichen gibt es mehrere:

Schmerzende, brennende Augen,

Verschwommenes Sehen,

Schwere, herabsinkende Augenlider,

Unwillkürliches Kopfnicken,

Dauerndes Gähnen,

Ruckartige Lenkbewegungen,

Abkommen von der Fahrbahn.

Wer eines dieser Alarmzeichen bemerkt, gefährdet sich und andere, warnt die Polizei. Dann hilft nur noch: runter von der Straße.

Zwei Strategien gegen Müdigkeit: Anhalten, aussteigen und durch Gymnastik den Körper aktivieren. Oder anhalten, Motor abstellen, Sitz herunter drehen und sich zum Kurzschlaf hinlegen.

(Quelle: Polizei) Ha

Informationen im Internet:

www.polizei.sachsen-anhalt.de/vks/tip/schlaf/sekundenschlaf.htm

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