Berlin : Was ist erlaubt, was ist verboten?

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DER VORWURF

Ein Amtsträger, der „für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen lässt oder annimmt“ macht sich strafbar. Das selbe gilt für den, der den Vorteil gewährt. Es drohen Geld- und Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.

DIE REGEL

Laut einer Ausführungsvorschrift vom 9. März 1990 ist es öffentlich Bediensteten verboten, Belohnungen und Geschenke anzunehmen. Darunter fällt auch die „Gewährung von Freikarten“. Eine Tasse Kaffee oder ein Blumenstrauß fallen nicht unter das Verbot.

DIE AUSNAHME

Eine amtliche Protokollliste legt fest, welchen Landes- und Bundespolitikern Freikarten für Berliner Kulturinstitutionen zustehen. Hertha BSC hat einen kleinen internen Verteiler. Alba hat keine Freikartenliste und lädt Politiker eher mal „auf Zuruf“ ein. za

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