Berlin : Waschen, schneiden, schauen

Viel Licht und schöne Blicke im Kaufhof am Alex

Johannes Kuhn

Es wurde Licht. 25 mal 20 Meter ist sie groß und jetzt die Attraktion im umgebauten Kaufhof am Alexanderplatz – die gläserne Kuppel. Schon ihr Bau lieferte viel Gesprächsstoff, zog man doch neben der Glaskuppel gleich ein komplettes neues Stockwerk ein, in dem nun die Verwaltung sitzt.

Nicht zuletzt die Neugier auf die neue Dachkonstruktion lockte in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung zehntausende Besucher täglich in das Kaufhaus. Die Kunden haben einen durchweg positiven Eindruck vom neuen Blick in den Himmel. Tenor: In der einstigen Dunkelbude ist es endlich schön hell.

Das Kaufhaus hat sich das Motto „Wir bieten Lifestyle“ gegeben. Das große Los beim Umzug hat jedoch der Hausfriseur gezogen. Dort werden die Haare jetzt mit Blick auf Dom und Fernsehturm gewaschen. „Das ist viel angenehmer als vorher – da waren wir im ersten Stock und haben nur dem Verkehr in der Karl-Liebknecht-Straße zugucken können,“ sagt Friseurin Susanne Pickart.

Der Kaufhof-Vorstandsvorsitzende Lovro Mandac sprach zur Eröffnung von der gläsernen Architektur als Symbol der Öffnung des Unternehmens für die Gesellschaft. Doch die Glaskuppel bietet vor allem ein hübsches WM-Symbol: Über ihr hängt die riesige Fußballkugel des Fernsehturms.

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