Wegen Unterstützung von Terrormiliz : Zwei Islamisten in Berlin angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Islamisten vor dem Kammergericht Berlin angeklagt. Sie sollen die Gruppierung Junud al-Sham in Syrien mit Gerät und Geld unterstützt haben.

Die Polizei bei einer Razzia in einem Berliner Moscheeverein.
Die Polizei bei einer Razzia in einem Berliner Moscheeverein.Foto: dpa

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Islamisten vor dem Kammergericht Berlin angeklagt. Den beiden 41 und 44 Jahre alten türkischen Staatsbürgern werden Unterstützung der islamistischen Gruppierung Junud al-Sham in Syrien und die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat im Ausland zur Last gelegt, wie die Strafverfolgungsbehörde am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Beide Angeschuldigten sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Laut Anklage sollen die beiden Männer die Gruppierung Junud al-Sham unter anderem mit technischem Gerät und Geld versorgt haben. Außerdem ermöglichten sie demnach insgesamt vier Menschen tschetschenischer Herkunft, sich an den Kampfhandlungen auf Seiten der Organisation in Syrien zu beteiligen. Dazu sollen die Angeschuldigten die Flugtickets der Tschetschenen in die Türkei finanziert und sie bis dorthin begleitetet haben. (AFP)


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