Berlin : Wegweiser durchs Gebäude-Dickicht

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Gewiss, manche Berliner Bauwerke findet auch der Auswärtige ohne Schwierigkeiten finden. Wer sich Peter Behrens Turbinenhalle ansehen will, muss schon einen Architekturführer zu Rate ziehen. Doch auch einheimische Architekten dürften scheitern, wenn sie etwa einen Rundgang zu allen Berliner Projekten von Josef Paul Kleihues unternehmen wollten. In solchen Fällen hilft nun der "Architekturstadtplan Berlin" (Verlagshaus Braun, 19,80 Mark.)

Zweitausend Berliner Bauwerke und Grünanlagen haben die Herausgeber in diesen Stadtplan aufgenommen. Darunter natürlich alle wichtigen oder architektonisch gelungenen; dazu die Bauten des Nachwuchses und schließlich auch schwächere Architektur, wenn sie für ihre Zeit typisch sind. Klarer Schwerpunkt liegt dabei auf der zeitgenössischen Architektur: Mit gut 800 Gebäuden ist das Berliner Baugeschehen der vergangenen zwanzig Jahre ausführlichst abgebildet.

Im Register finden sich die Objekte einmal chronologisch nach Enstehungszeit gegliedert, außerdem funktional nach Gebäudetypen und drittens nach den Architekten. So ist der Stadtplan tatsächlich ein Wegweiser durch das Dickicht der Berliner Bauten.

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