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Weihnachtsgeschäft : Berlin, Berlin, wir shoppen in Berlin

22.12.2012 00:00 Uhrvon und
Einkaufen nach Wunschzettel. Drei Shoppingtage bleiben bis zur Bescherung. Viele Kunden suchen noch Geschenke  – wie hier im Steglitzer Center „Das Schloss“.Bild vergrößern
Einkaufen nach Wunschzettel. Drei Shoppingtage bleiben bis zur Bescherung. Viele Kunden suchen noch Geschenke – wie hier im Steglitzer Center „Das Schloss“. - Foto: dpa

Viele Besucher kommen gern zum Einkaufen in die Hauptstadt. Von der Schlossstraße bis zum Alexanderplatz locken die Läden an diesem Wochenende.

Auf dieses Wochenende haben Berlins Einzelhändler gewartet, für viele soll es zum Höhepunkt des Jahres werden: Der Sonnabend mit teils verlängerten Öffnungszeiten, der verkaufsoffene Sonntag und der Heiligabend, an dem Kunden bis 14 Uhr bedient werden dürfen, lassen die Ladenbesitzer auf einen besonders guten Abschluss des Weihnachtsgeschäfts hoffen.

Bei Karstadt Steglitz in der Schlossstraße beobachtet Geschäftsführerin Sabine Gladasch „eine steigende Kundenfrequenz, je näher das Fest rückt“. Neben warmer Winterkleidung seien besonders Accessoires, Parfüm und Lederhandtaschen gefragt. Außerdem liege im Trend, dass „Kinder reich beschenkt werden“, auch Spielzeug sei daher ein Renner.

Karstadt profitiere nicht nur vom Weihnachtsgeschäft, sondern auch vom neuen Shoppingcenter „Boulevard Berlin“. Seit dessen Eröffnung im vorigen Frühjahr ist das Warenhaus ein Teil des Centers an der Schlossstraße. „Wir befruchten uns gegenseitig“, findet die Karstadt-Filialchefin.

Das nahe Forum Steglitz lockt Besucher unterdessen auch mit dem eigenen Weihnachtsmarkt vor dem Center, wo Glühwein verkauft wird und Kinder Karussell fahren können.

Weihnachtsmärkte bringen den benachbarten Läden Kunden – das weiß man auch in den Potsdamer-Platz-Arkaden, die außerdem mit kostenlosen Parkplätzen werben. In den Arkaden war am Freitag zum Beispiel ein mit Einkaufstüten beladener junger Isländer auf der Suche nach Geschenken für seine zwei Geschwister. Er wollte nicht mehr als jeweils 20 Euro ausgeben, infrage kamen unter anderem das Buch „Der kleine Hobbit“ für den achtjährigen Bruder und ein Spielzeug für seine knapp dreijährige Schwester. Für den Vater fand der Isländer eine Wanduhr. Doch die Online-Konkurrenz für den Einzelhandel wächst. Er habe seine Geschenke „dieses Jahr ausschließlich im Internet bestellt“, sagte ein Lichtenberger, der nur zum Potsdamer Platz gekommen war, um einen Gutschein einzulösen.

Eine Verkäuferin in der Buchhandlung Hugendubel packte derweil ununterbrochen Geschenke ein. „Seit Tagen wird die Käuferschlange immer länger“, sagte sie. Anders erlebt eine Verkäuferin von Rosewater’s, einem Laden für Badeartikel, das Weihnachtsgeschäft in den Arkaden. Es laufe weniger gut als früher, in ihr Geschäft kämen „einfach zu wenig Touristen“.

„Wir haben große Erwartungen an das Wochenende“, sagt der Vize-Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Günter Päts. Voraussichtlich sei ein Umplatzplus von 1,5 bis zwei Prozent im Vergleich zum Adventsgeschäft des Vorjahres möglich.

Dazu tragen besonders die vielen Touristen und Tagesbesucher bei. Berlin habe sich im In- und Ausland „als Shoppingstandort etabliert“, lobte Päts. Für Weihnachtseinkäufe kämen viele Menschen aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt, „Magdeburg ist mit dem Auto ja nur eine Stunde entfernt“. Aber auch aus Ländern wie Polen, Russland und Großbritannien locke die Stadt viele Reisende an.

Ähnlich sieht es die Tourismusgesellschaft Visit Berlin. „Die Deutschen fahren am liebsten zum Shopping nach Berlin“, sagte eine Sprecherin. Dies bestätigt eine aktuelle Umfrage des Onlineportals Hotel.com unter 1000 Deutschen: 30,4 Prozent der Befragten sagten, Berlin sei ihr bevorzugtes Ziel für das Weihnachtsshopping – gefolgt von München und Hamburg mit je 22 Prozent. Insbesondere durch die mehr als 60 Weihnachtsmärkte gelte Berlin auch international als „Weihnachtsmetropole“, heißt es bei Visit Berlin. An den Adventswochenenden seien die meisten Hotels „sehr gut gebucht“.

In der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz lobt Geschäftsführer Torsten Kruse den Weihnachtsmarkt als Publikumsmagneten. Mit dem Umsatz ist er bisher zufrieden; gekauft werden auch hier vor allem warme Kleidung, Parfüm, Spielwaren und Schmuck. Immer mehr Kunden wählen einen Gutschein als Geschenk aus, Kruse sieht hier „seit fünf Jahren eine steigende Tendenz“.

Im KaDeWe hätten sich vor allem die neuen Abteilungen als Anziehungspunkt im Adventsgeschäft erwiesen, sagt Sprecherin Petra Fladenhofer. Die dritte Etage mit dem Schuhsalon, Handtaschen, Dessous und Kindermode sei nun die „Lieblingsetage der Damen“ – zusammen mit der neu gestalteten Parfümerie im Erdgeschoss.

„Sehr zufrieden“ zeigt sich das Kulturkaufhaus Dussmann in der Friedrichstraße. Man werde im Advent mindestens den Vorjahresumsatz oder ein leichtes Plus erzielen. Die aktuell beliebtesten Bücher seien „1913“ von Florian Illies und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Zum Jahresende seien außerdem natürlich Kalender ein Renner. Aber auch „hochwertige CD-Boxen mit klassischer Musik“ würden gerne verschenkt – manchmal seien Musikdownloads aus dem Internet eben nicht genug.

Eine Übersicht der Sonderöffnungszeiten finden Sie hier. Ausführliche Informationen, auch zu Brandenburg, gibt es beim Handelsverband unter www.hbb.ev.de.

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