Berlin : Weihnachtsmarkt soll auf den Bebelplatz

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Der nostalgische Weihnachtsmarkt rund um das Opernpalais, der im kommenden Jahr wegen Bauarbeiten seine Flächen am Werderschen Markt verliert, soll künftig auch den Bebelplatz einbeziehen. So stellt es sich jedenfalls Joseph Nieke vor, der Veranstalter des Marktes. Gestern stellte er seine Pläne vor. Mit den Anrainern will Nieke ein Gesamtkonzept bieten, zu dem unter anderem auch ein Eröffnungsgottesdienst in der Hedwigskathedrale gehören soll. Die Eisfläche bleibt erhalten, das Denkmal für die Bücherverbrennung wird freigehalten. Allerdings ist noch offen, ob die Behörden den Weihnachtsmarkt auf dem Bebelplatz genehmigen. Noch kennen sie das Konzept nicht. Zustimmend äußerten sich bereits die Hedwigskathedrale und das Hotel de Rome. Skeptisch äußerte sich der technische Direktor der Staatsoper, Klaus Wiechmann. Er wies auf den schlechten Zustand des Hauses hin, auf die vollen Straßen ringsum, Zuschauer müssten im Gefahrenfall reibungslos das Haus verlassen können. Nieke will rund zwei Millionen Euro für die Umsetzung der Pläne investieren und kein öffentliches Geld beanspruchen. C. v. L.

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