Weihnachtspost von Behörden in Berlin : Bundesjustizminister wünscht frohe Ostern

Alle Jahre wieder trudeln Weihnachtskarten ein. Eine besonders hübsche verschickt Justizminister Maas. Auch Berlins Bausenator lässt sich nicht lumpen

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Na dann, frohe Ostern und ein frohes Neues!
Na dann, frohe Ostern und ein frohes Neues!Foto: R. Schönball

Was tut man nicht alles, um Aufmerksamkeit zu erheischen. „Frohe Ostern“ wünscht uns das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz mit seiner Weihnachtspost. Und Heiko Maas verspricht, dass seine Behörde „auch 2016 immer einen Schritt voraus“ sein wird.

Hochmütig blick der Nager

Hochmütig blickt dazu ein Nager mit einer schief sitzenden roten Mütze auf den Löffeln – alles unter Kontrolle, ist wohl die Botschaft.

Naja, wie Weihnachten und Ostern zusammen fühlen sich die Gesetze des Sozialdemokraten nicht wirklich an. „Er hat sich stets bemüht“, könnte auf seinem Zeugnis stehen. Die Mietpreisbremse zog er zwar kräftig an. Ein paar Wochen lang vermeldeten Immobilienportale auch einen Rückgang der Mieten. Aber das war’s auch schon mit dem Oster-, äh: Strohfeuer – die Mieten steigen wieder.

Auch Geisel kann davon ein Weihnachtslied singen

Davon kann Maas’ Berliner Genosse Andreas Geisel ein (Weihnachts-)Lied singen: Berlin leidet besonders unter dem Wohnungmangel. Und der Bausenator? Der muss schon Wunder vollbringen, um die Not zu lindern. Deshalb lässt Geisel nicht zwei christliche Feiertage zusammenfallen, er hofft auf ein Weihnachtswunder, das ein ganzes Jahr lang anhält. Charles Dickens souffliert: „Ich will es in Ehren halten in meinem Herzen, und es aufrechterhalten das ganze Jahr über.“


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