Weihnachtssingen des 1. FC Union : Romantischer geht's nicht!

Es war wieder grandios, ja, total romantisch. Zum Weihnachtssingen des 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei kamen am Dienstagabend rund 27.500 kleine und große Sänger.

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Romantik statt Fußball - das Köpenicker Stadion des 1. FC Union beim Weihnachtssingen.
Romantik statt Fußball - das Köpenicker Stadion des 1. FC Union beim Weihnachtssingen.Foto: Reuters

Überwältigend, Gänsehaut pur, eine riesige Weihnachtsfamilie - wer am Dienstagabend in Deutschlands größtem Weihnachtschor mitgesungen hat, war restlos begeistert. Erneut haben im Köpenicker Stadion An der Alten Försterei des 1. FC Union rund 27 500 kleine und große Sänger im Kerzenschein traditionelle Lieder angestimmt. Darunter nicht nur Fans des Fußballclubs, sondern auch zahlreiche Berliner und Brandenburger, die dieses weltweit wohl einmalige Open-Air-Spektakel am Tag vor Heiligabend erleben wollten. Für viele ist es bereits ein Familienritual zur Weihnachtszeit, die beste Einstimmung vor der Bescherung. Und manche sind mit dem Weihnachtssingen groß geworden, denn es findet in diesem Jahr schon zum zwölften Male statt.

So richtig bibbern musste niemand

As das Flutlicht erlosch, verwandelte sich die Alte Försterei in ein Lichtermeer, in Berlins romantischsten Konzertsaal. "Oh Du Fröhliche", "Stille Nacht" und viele andere Weihnachtslieder stimmte die riesige Schar der Sänger an. Natürlich erklangen zwischendurch auch Union-Hymnen, es wurde viel Glühwein getrunken, und die Jüngeren bekamen heißen Kakao. So richtig bibbern musste niemand, es war ja längst nicht so kalt wie an manchen Winterabenden der Vorjahre.

Bildergalerie: Weihnachtssingen im Union-Stadion
Gut gelaunt - gut angestimmt, mit Kerze und Liederbuch.Alle Bilder anzeigen
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23.12.2014 22:25Gut gelaunt - gut angestimmt, mit Kerze und Liederbuch.

Vor zwölf Jahren hatten Union-Anhänger erstmals zum Weihnachtssingen ins Stadion eingeladen. Zur Premiere kamen damals 89 Sänger. Aber dann waren es alle Jahre mehr, bis das Stadion vor Heiligabend 2013 regelrecht gestürmt wurde und längst nicht mehr alle Plätze fanden, die hinein wollten. Hunderte mussten enttäuscht wieder nach Hause zurückkehren. Deshalb verkaufte Union in diesem Jahr erstmals Tickets. Karten wurden aus allen Bundesländern bestellt - sogar aus Schweden, Dänemark, England, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

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