Berlin : Weimar im Nebel

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„Bilder, in die man reinwandern kann“, sind bis zum 12. Juli in der Bremer Landesvertretung zu sehen. So nannte Hausherrin Kerstin Kießler zur Ausstellungseröffnung in dieser Woche die Werke des Fotodesigners Toma Babovic. Der ist nun zwar kein Bremer, aber der Stadt durch Studium und Gastprofessur an der Bremer Hochschule für Künste verbunden. Dass er auch Berlin liebt, St. Petersburg und die Klassikerstadt Weimar zeigen seine Fotos, für die er einen Laudator hatte, wie ihn sich jeder Aussteller wünschen würde. Der Generalbevollmächtigten der Stiftung Schloß Neuhardenberg, Bernd Kauffmann, kennt den Fotografen, seitdem dieser sich bei ihm 1993 in Weimar bewarb. Damals stand Kauffmann dort der Stiftung Klassik Weimar vor. Der junge Mann imponierte ihm. Ob er nicht ganz Weimar ins Bild setzen könne, fragte ihn Babovic damals. Er könne auch gleich damit anfangen, im Auto übernachten und um 4 Uhr den Weimarer Nebel festhalten, der sei was ganz Besonderes. Was er fotografisch bisher sonst noch festgehalten hat, konnten die Besucher abends auch in den ausgestellten Bildbänden des Künstlers sehen.hema

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