Berlin : Weinschorle am Mühlbach Im Wesendahler Wirtsgarten

fühlt man sich fern der Welt

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Die Radpartie ins Barnimer Land hat TagesspiegelMitarbeiter Carl-Peter Steinmann für Sie erkundet. Hier verrät er, wo es ihm besonders gut gefällt: Zu manchen Orten zieht es einen magisch hin. Mich zum Beispiel ins Gartenlokal „Wesendahler Mühle“, nah dem reizvollen Fängersee. Gewiss, die Räume mit ihrer zusammengewürfelten Einrichtung spiegeln den 70er-Jahre-Charme der DDR wieder, und die in Selbstbedienung erworbenen Speisen sind keine lukullische Offenbarung.

Sitze ich aber nach 20 Kilometern Strecke vor einer Weinschorle im Biergarten und lausche dem Plätschern des Wassers am stetig sich drehenden Rad der Wassermühle, dann sind auch Würstchen mit Kartoffelsalat ein himmlisches Vergnügen. Deshalb sind bei gutem Wetter schnell alle Tische besetzt.

Schön, dass es solche Orte gibt. Hoffentlich kommt niemand auf den Gedanken, hier etwas zu „verbessern“. cps

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