Berlin : "weiss 104": Letzte Chance schmutzige Wäsche zu waschen

bw

Die 104 Waschmaschinen der Installation "weiss 104" von Victor Kégli und Filomeno Fusco auf dem Schlossplatz werden in den kommenden Tagen zum letzten Mal schmutzige Wäsche waschen. Viele tausend Berliner hatten in den vergangenen vier Wochen die beiden Künstler vor dem Palast der Republik besucht. Entweder um die Installation zu bewundern oder sie für die wöchentliche Kleiderwäsche zu benutzen. Damit ist es ab Dienstag vorbei: Am Tag der deutschen Einheit werden die Maschinen ab 12 Uhr öffentlich versteigert. Vor dem endgültigen Abbau am Dienstag werden die Maschinen jedoch heute ab 15 Uhr noch künstlerisch verabschiedet: Nachdem die Aktionskünstlerin Ina Kurz ihr Programm "Noch feucht hinter den Ohren, eine Europapoesie" vorgestellt hat, führen Jim Schneider und Jeremy Clarke ihre Computermusik "Computer musizieren für Waschmaschinen. Teil 1 und 2" auf. Im Anschluß an die Versteigerung der Waschmaschinen am Dienstag findet ab 17 Uhr in der Zentral- und Landesbibliothek die Podiumsdikussion "Verfall von Geschichte und Erinnerung" statt. Ein Thema, das die Künstler mit ihrer Installation aufgegriffen hatten.

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