Berlin : Weite BVG-Fahrten sollen teurer werden Preis soll sich in Zukunft

nach der Entfernung richten

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Die BVG will nach Informationen des Tagesspiegel das System des Einheitstarifs aufgeben. In Zukunft soll der Preis für Fahrten mit Bahnen und Bussen entfernungsabhängig sein. Dieses Konzept, das BVGChef Andreas Graf von Arnim gestern Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) vorstellte, soll frühestens 2006 umgesetzt werden. Nach dem Willen der BVG soll es dann bei ihr einen elektronischen Fahrschein geben, mit dem für jede zurückgelegte Strecke der exakte Preis ermittelt werden kann. Noch zieht die S-Bahn allerdings nicht mit.

Ohne elektronisches Ticket müsste das Tarifgebiet der BVG in viele einzelne Bereiche aufgeteilt werden, was derartige Tarifsysteme meist unübersichtlich macht. Ziel des neuen Konzepts der BVG ist aber, die Tarife leichter nachvollziehbarer zu machen. Dazu gehören auch einheitliche Regeln für die Mitnahme von Fahrrädern, wozu es auch eine Fahrradkarte geben könnte.

Preisideen für das neue Konzept soll die BVG bis Mitte August vorlegen, teilte Strieder gestern mit. Mit Sicherheit würden die Fahrten nicht billiger als heute, sagte der Senator weiter. Unabhängig davon werden die meisten Tarife nach dem alten System zum 1. August erhöht. Billiger werden nur die Tages- und die Kleingruppenkarte. kt

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