WEITERE AUSSTELLUNG ZUM NKWD : Todesurteile und Qualen in der Zelle

DIE HAFTANSTALT

Der Vorgänger des 1954 gegründeten KGB war der sowjetische Geheimdienst NKWD. Dieser ließ mitten in der historischen Innenstadt von Potsdam Menschen in den Jahren 1945 und 1947 erschießen. In der früheren Haftanstalt an der Lindenstraße im Stadtzentrum inhaftierte der NKWD bis 1952 tausende Frauen und Männer unter unmenschlichen Bedingungen. Sie wurden von Tribunalen zur Haft oder zum Tod verurteilt.

DIE AUSSTELLUNG

Seit Freitag ist in dem einstigen Gefängnis – der heutigen Gedenkstätte Lindenstraße – eine Dauerstellung zu sehen. Sie dokumentiert die Zeit von 1945 bis 1952. Im zweiten Teil geht es dann um die anschließende Nutzung des Gebäudes durch die DDR-Staatssicherheit als Untersuchungsgefängnis. Der Volksmund nannte es nur „Lindenhotel". 7000 Menschen waren dort bis 1989 inhaftiert. Häftlingsschicksale und eine rekonstruierte Verhörzelle stehen im Mittelpunkt. axf

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