WELLNESSANLAGE : Schöner schwimmen am Poststadion

Fernost in Moabit.
Fernost in Moabit.

DIE PLÄNE



Das marode Sommerbad neben der Poststadion in Moabit ist schon lange geschlossen, dort wird getanzt, getrunken, gefeiert. Denn seit der WM 2006 kann man auf dem dortigen Zeltplatz „Tentstation“ campieren. Damit ist es bald vorbei: Ein Investor plant eine Wellnessanlage im fernöstlichem Stil. Über die Bebauungspläne wird am 21. Juni gesprochen. Um 18.30 Uhr lädt der Bezirk zur Info-Veranstaltung in die Stadtmission, Lehrter Straße 68.

DER INVESTOR

Das Areal wurde 2009 vom Liegenschaftsfonds verkauft – und zwar an Stefan Theune und dessen Bruder Markus, die auch das Kreuzberger Liquidrom betreiben. Sie wollten eigentlich 2010 mit dem Bau beginnen, auch ein Name stand schon fest: „Amala Spa“. Nun ist im Internet die Rede von „Balii Spa Berlin“ (www.balii.de). Um diese Pläne gehe es auch jetzt, heißt es im Bezirksamt. Die Rede war einst von Investitionen in Höhe von 16 bis 20 Millionen Euro und bis zu 600 Tagesgästen. Nebenan wird derzeit das Quartier an der Heidestraße entwickelt. Die Investorenbrüder Theune waren am Donnerstag nicht zu erreichen. AG

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