Berlin : Wem die Kommission half

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, KosovoAlbaner, seit 1992 in Berlin. Eines der Kinder war ein Jahr alt, als die Familie nach Berlin kam, das andere wurde hier geboren. Der Vater ist Mitglied einer Schul-Elternvertretung, hat ein Arbeitsangebot. Ärztliche Atteste bescheinigen ihm eine

Herzerkrankung und Traumatisierung. Das Asylbegehren wurde abgelehnt, die Abschiebung drohte. Die Härtefallkommission erwirkte eine Aufenthaltserlaubnis für die Familie,

der Vater kann eine Arbeit aufnehmen.

Frau C . aus Armenien lebt mit drei Kindern in Berlin. Sie ist 1994 eingereist, ein Asylantrag wurde abgelehnt. Das Verwaltungsgericht hat acht Jahre benötigt,um über die Klage gegen den Ablehnungsbescheid zu entscheiden. Die Kinder haben gute Zeugnisse, der älteste Sohn studiert Mathematik und Physik an der FU. Frau C. ist schwerbehindert, kann nur in Teilzeit arbeiten. In der Härtefallsitzung wurde klargestellt, dass die Familie nicht ohne ergänzende Sozialhilfe auskommen wird. Familie T. , serbisch-montenegrinisch-bosnische Doppelstaatler, lebt seit 1994 in Berlin. Beim Vater ist eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Die 13-jährige Tochter ist in jugendpsychiatrischer Behandlung bei einem Bezirksamt. Die älteste Tochter hat einen Ausbildungsplatz als Arzthelferin. Die Eltern haben Arbeitsangebote, die sie bislang wegen ihres Aufenthaltsstatus’ nicht annehmen konnten. Die Härtefallkommission setzte sich mit Erfolg für sie ein.C.v. L.

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