Wenig später wieder frei : Betrunkener schlägt Polizist zu Boden

Ein Betrunkener hat einen Polizisten mit einem Faustschlag gegen den Kopf schwer verletzt - dabei sollte der Randalierer gerade frei wieder gelassen werden. Auch nach erneuter Festnahme blieb er nur kurz in Haft.

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Ein angetrunkener Randalierer hat in der Nacht zu Sonnabend einen Polizisten mit einem kräftigen Faustschlag gegen den Kopf zu Boden geschlagen und schwer verletzt. Der aus Kasachstan stammende Mann hatte zunächst gegen 20 Uhr auf der Tollensestraße einen 23-Jährigen geschlagen. Er wurde festgenommen und zu einer Blutentnahme in die Gefangenensammelstelle gebracht. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, beleidigte die Polizisten ununterbrochen als „scheiß Deutsche“ und begann, um sich zu schlagen und zu treten. Trotz Fesselung gelang es ihm, den Einsatzwagen durch Tritte zu beschädigen. Nach der Blutentnahme sollte der 19-Jährige entlassen werden. Als ein Beamter ihm die Papiere gab, rastete der Mann aus und versetzte dem Polizisten mit der Faust einen wuchtigen Schlag. Dieser erlitt einen Trümmerbruch des Jochbeins, eine schwere Gehirnerschütterung und Hämatome, er liegt im Krankenhaus.

Wieder wurde der vielfach der Polizei bekannte Deutsch-Kasache festgenommen – aber nur bis 5 Uhr früh am Sonnabend. Im Präsidium war gestern von einem „Anschlussgewahrsam“ zur Beruhigung die Rede. Die Tat – einfache Körperverletzung – reiche nicht für einen Haftbefehl aus, sagte der zuständige Direktionsleiter Michael Knape. Es sei leider das „Berufsrisiko eines Beamten“. Umgekehrt sei es immer „ein riesiger Skandal“, sagte Knape weiter – zum Beispiel wenn ein Polizist einen Demonstranten niederschlage. Ha

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