Berlin : Weniger Heimplätze und Familienhelfer SCHULE UND JUGEND

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Der größte Sparbeitrag im Bereich Schule/Jugend muss bei der Heimunterbringung und dem Einsatz von Familienhelfern erbracht werden. Mindestens 190 Millionen Euro sollen im Doppelhaushalt wegfallen knapp ein Viertel der bisherigen Ausgaben. Diese Summe halten jedenfalls Jugendstadträte und Jugendverwaltung für machbar. Die Finanzverwaltung sieht sogar noch mehr Spielraum und würde gern ein Drittel einsparen. Auf der Streichliste steht ferner die gesamte Sportförderung im Umfang von zehn Millionen Euro sowie ein Teil der Zuschüsse zur Jugendverbandsarbeit von Organisationen wie Falken, CVJM und Bund. Die Kitas sollen dem Land billiger kommen durch die Überführung an freie Träger sowie durch die Erhöhung der Eltern- und Essensbeiträge. Die Schulen müssen weniger „bluten“, allerdings stehen Bildungssenator Klaus Böger (SPD) auch hier noch harte Kämpfe bevor: Noch ist nicht klar, ob er die im Koalitionsvertrag verankerten 1040 zusätzlichen Lehrerstellen für pädagogische Verbesserungen erhalten wird. Zur Debatte steht auch, die Lehrerbildungsinstitute von Berlin und Brandenburg aus Kostengründen zusammenzulegen. sve

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