Berlin : Weniger Hektik beim 100. Mal - das Musical zog bislang 140000 Zuschauer an

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Am Sonntag senkte sich der Vorhang zum hundersten Mal. Rund 140 000 Zuschauer sahen nach Angaben des Musical-Unternehmens Stella das Stück "Der Glöckner von Notre Dame". "Damit sind wir zufrieden", sagte Stella-Sprecher Hans-Peter Sommer zur vorläufigen Bilanz. Am 5. Juni feierte das Disney-Musical Premiere, die Kritiken fielen fast einhellig aus und das Stück durch. Seither wurde, so Sommer, an der Inszenierung gefeilt, sie ist nicht mehr so hektisch. Das Auge hat mehr Zeit, sich an die Szenenwechsel zu gewöhnen.

"Der Glöckner" ist die vermutlich teuerste Musical-Produktion weltweit. Das Disney-Stück entstand aus der Feder von James Lapine, der auch Regie führte. Die Musik stammte von Alan Menken, die Songtexte von Stephen Schwarz. In New York fanden die ersten Proben statt, ehe der Stab nach Berlin wechselte. Die Stella-Manager hoffen, den "Glöckner" noch fünf Jahre in Berlin spielen zu können. "Wir wünschen der Produktion von Chicago am Theater des Westens viel Erfolg", sagte Sommer. Konkurrenz fürchtet er nicht, sondern rechnet damit, dass beide Musicals zusammen mehr Publikum in die Stadt ziehen.

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