Berlin : Wer sonst noch kandidiert Was wurde eigentlich aus ...

...den Kandidaten der letzten Bundestagswahl?

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Für die Senioren-Partei „Die Grauen – Graue Panther“ bewirbt sich, wie schon 1998, der 62-jährige Kaufmann Dieter Peuke. Beim ersten Versuch hatte er 0,7 Prozent der Stimmen erhalten. Für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) tritt der 52-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur und Werkzeughändler Heinrich Köster an. 1998 hatte eine Kandidatin seiner Partei mit 0,0 Prozent den Minusrekord im Wahlkreis aufgestellt. CD

DIE WAHLKREISE UND IHRE DIREKTKANDIDATEN – HEUTE: CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF

Die erfolgreiche Direktkandidatin des Jahres 1998, Siegrun Klemmer (SPD), legt ihr Bundestagsmandat nach zwölf Jahren aus Altersgründen nieder. Für die 63-Jährige will ihre Parteifreundin Petra Merkel nachrücken. Politisch in der Versenkung verschwunden ist der ehemalige CDU-Kandidat und Kreisvorsitzende in Wilmersdorf, Ekkehard Wruck. Ein Jahr nach der Bundestagswahl kandidierte er für das Abgeordnetenhaus und erntete Spott, weil er die Wahlplakate mit dem Bibelspruch „Die Wurzel trägt dich“ versah. Kurz darauf trat er wegen parteiinterner Querelen aus der CDU aus und legte auch sein Abgeordnetenhausmandat nieder.

Der vor vier Jahren gescheiterte PDS-Bewerber für den Bundestag, Frederik Over, gehört bereits seit 1995 dem Abgeordnetenhaus an – für den Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg. Er ist stadtentwicklungspolitischer Sprecher seiner Fraktion und Mitglied im Innenausschuss. Die Kandidaten Günter Rexrodt (FDP) und Franziska Eichstädt-Bohlig (Grüne) kamen über Listenplätze in den Bundestag und stellen sich diesmal erneut zur Wahl. CD

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