Berlin : Wer speichert was?

-

Wer im Internet surft, hinterlässt Spuren. Jede aufgerufene Adresse, jedes angesehene Bild, jeder heruntergeladene Song wird in den so genannten LogDateien gespeichert. Diese Informationen lassen sich auswerten – in Stunden und Minuten, Bits und Bytes.

Die Regel: Berlins Behörden erhalten ihren Internetzugang über das Landesamt für Informationstechnik LIT. Zur Abrechnung wird dort festgehalten, welche Behörde welche Kosten verursacht. Gespeichert werden die Internet-Adressen und die Menge der abgerufenen Informationen, nicht jedoch der Inhalt. So sieht es die Rahmenvereinbarung für die Internet-Nutzung in den Behörden vor.

Die Ausnahmen: Grundsätzlich ist die Internet-Nutzung der Verwaltungsmitarbeiter Vertrauenssache. Mit dem Passwort für den Internet-Zugang wurden sie darüber informiert, dass die private Nutzung prinzipiell untersagt ist. Besteht der Verdacht, dass ein Mitarbeiter mehr als nur die Wetterseiten aufruft, besteht die Möglichkeit, sich seine Nutzungsdaten genauer anzusehen. Bestätigt sich der Verdacht, wird zuerst ermahnt. Reicht das nicht, verliert er den Internet-Zugang. sag

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben