Berlin : Wer überflüssig ist, wird schneller versetzt

Senat beriet in Klausur Stellenpool. Heute Beschluss zur Arbeitszeit

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Der Senat will bis Mitte 2003 einen zentralen Stellenpool für 5000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst einrichten, deren Aufgaben weggefallen sind, die aber noch auf ihrer alten Stelle sitzen. Die neue „Stellenvermittlung“ soll dafür sorgen, dass der Personalüberhang schneller abgebaut wird, indem die Mitarbeiter in anderen Verwaltungsbereichen unterkommen.

Das Thema wurde auf einer Klausurtagung des Senats gestern ausführlich besprochen. Außerdem wurde über eine Ausweitung der Altersteilzeit in den Berliner Behörden diskutiert. Der Stand der Verwaltungsreform, die Anschlussförderung im Sozialen Wohnungsbau, die Privatisierung der landeseigenen Messegesellschaft und des Wohnungsunternehmens GSW wurden besprochen. Dem Vernehmen nach stand auch eine neue „Finanzspritze“ für das Tempodrom zur Debatte.

Beschlüsse wurden in der Klausur nicht gefasst, doch will der Senat heute die geplante Arbeitszeiterhöhung für Beamte offiziell beschließen. Lehrer, Polizisten und andere Beamte sollen zwei Stunden mehr, also 42 Stunden pro Woche arbeiten. Mit der Arbeitszeiterhöhung will Berlin jährlich 135 Millionen Euro sparen. za

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