Berlin : WER WAR VALENTIN?

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Wurde er am 14. Februar geboren oder ließ der römische Kaiser ihn an diesem Tag köpfen? Vom katholischen Bischof Valentin von Terni, als dessen Gedenktag der Valentinstag gilt, ist nicht viel bekannt. Laut Brockhaus wird er seit dem vierten Jahrhundert als Märtyrer verehrt. Als Patron ist er für eine wilde Mischung von Schutzbefohlenen zuständig: für die Jugend, für Reisende und Imker, frisch Verliebte und Verlobte – und für Epileptiker. Angeblich soll Valentin ein blindes Mädchen geheilt haben und auch den verkrüppelten Sohn des römischen Redners Kraton. Trostsuchenden soll er eine Blume aus seinem Garten geschenkt, Liebespaare nach christlichem Zeremoniell getraut haben. Seinen Ursprung als Tag der Liebenden hat der Valentinstag aber vermutlich im altrömischen Fruchtbarkeitsfest der Göttin Juno. Der Beschützerin von Ehe und Familiwurden an diesem Tag Blumen geopfert. Im deutschsprachigen Raum wurde der Valentinsbrauch erst in der Nachkriegszeit Mode – durch Einflüsse aus Amerika. 1950 erklärten die Blumenhändler den Tag zum „Tag der offenen Herzen“. mia

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