Wer, wo, wie : Die Infos zum Taizé-Treffen

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Wer anreist: 30 000 Jugendliche werden zum 34. europäischen Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé erwartet, das von heute an bis zum 1. Januar in Berlin stattfindet. 1949 hatte der Franzose Roger Schutz im burgundischen Dorf Taizé eine ökumenische Gemeinschaft gegründet, deren internationale Jugendtreffen heute von 200 000 Menschen pro Jahr besucht werden. Jeweils Silvester veranstaltet die Bruderschaft dann ein Treffen in einer europäischen Großstadt.
Wer sich beteiligt: In Berlin beteiligen sich 160 Kirchengemeinden an der Organisation. Dort finden Morgengebete statt, dort wird diskutiert, auch mit Politikern. Auf dem Programm stehen auch Moscheebesuche. Das Mittagsgebet steht auf dem Messegelände an. Zum Abendgebet am Freitag wird der frühere Bundespräsident Horst Köhler erwartet.
Wo sie schlafen: Untergebracht sind die Teilnehmer zu 80 Prozent in Privatquartieren, die übrigen übernachten in Turnhallen und Gemeindesälen. Wer noch zwei Quadratmeter Platz für einen mit Isomatte und Schlafsack ausgestatteten Jugendlichen hat, kann sich einfach an die nächstgelegene Kirchengemeinde wenden. Die öffentlichen Gebete finden um 13.15 Uhr und 19 Uhr statt in den Messehallen in Westend; der Eintritt ist frei.

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