Berlin : Werben um neue Gäste: Themen statt Regionen

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NEUE STRATEGIE

Die Brandenburger Tourismuswirtschaft reagiert auf den harten Wettbewerb in Deutschland: Statt einzelner Reiseregionen wie Fläming oder Ruppiner Land sollen nun Themen beworben werden: z. B. Kulturangebote oder die großen Radfernwege wie Berlin–Kopenhagen.

ZUKUNFTSBRANCHE

Der Tourismus weist in Brandenburg noch immer wachsende Beschäftigtenzahlen aus. 115 000 Menschen verdienen hier ihren Lebensunterhalt – mehr als doppelt so viele wie Mitte der neunziger Jahre. Der Umsatz, rund 3,3 Milliarden Euro, macht 7,5 Prozent des gesamten Brandenburger Bruttoinlandsproduktes

aus. 94 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland, etwa zwei Drittel sind Tagestouristen aus Berlin. Künftig, so hoffen die Tourismus-Werber, sollen vor allem mehr Besucher aus dem Ausland nach Brandenburg gelockt werden.

PROGNOSE

Der Ostdeutsche Sparkassenverband sagt den ostdeutschen Ländern für 2006 einen leichten Tourismus-Aufschwung voraus. In der Gastronomie allerdings sollen die Umsätze weiter sinken, da vor allem Touristen aus Berlin immer weniger Geld zum Ausgeben hätten. Ste.

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