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Wetter-Blog : Aufräumen in Brandenburg, Sonne in Berlin

Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, auch wenn das Unwetter harmloser war als befürchtet. Eine Verletzten gab es in Brandenburg. Eine Bahnstrecke war unterbrochen.

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Und Sonnenbrille heute Abend nicht vergessen. Foto: dpa
Und Sonnenbrille heute Abend nicht vergessen.Foto: dpa

Bahnstrecke unterbrochen. Heftige Gewitter haben Bäume auf eine Bahnstrecke in Brandenburg gekippt. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Verbindung zwischen Bernau und Eberswalde nordöstlich von Berlin wurde wegen Schäden auch an der Oberleitung gesperrt, wie die Regionalleitstelle Nordost am Sonntag mitteilte. Nach Angaben der Deutschen Bahn sollte der bereits am Samstag blockierte Abschnitt am Sonntagmittag wieder freigegeben werden. Bei Biesenthal ebenfalls in Brandenburg wurden laut Regionalleitstelle Dachteile von Wohnhäusern abgedeckt. Auch die Niederlausitz war von Gewittern und heftigen Regenfällen betroffen. In Cottbus lief in der Nacht zum Sonntag Wasser in Wohnhauskeller und überschwemmte Straßen, wie die Regionalleitstelle Lausitz meldete.

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Fanmeile bei bestem Wetter. Da haben die Macher der Fanmeile und natürlich auch die Fußballfans Glück - es werden weder Hagel noch Sturm erwartet am Sonntag, stattdessen Höchsttemperaturen von bis zu 24 Grad und Sonnenschein pünktlich zum Anpfiff des Deutschland-Spiels um 18 Uhr gegen die Slowakei. Aber: Ein Jäckchen kann für den Heimweg nicht schaden.

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Schäden vor allem im Norden. In Biesenthal, nördlich von Berlin, hatten die Besucher eines Biker-Treffens viel Glück. Dort fegte eine Windhose vieles durcheinander, Bäume knickten um, einer stürzte auf ein Zelt und verletzte eine Person. Das berichtet die "BZ".(siehe Tweet)

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Die Feuerwehr warnt. Nachdem tagsüber das große Donnerwetter auf sich warten ließ, scheint es am späten Samstagnachmittag doch etwas dramatischer zu werden: „Katwarn“, der Warndienst von Berliner Feuerwehr und Deutschem Wetterdienst, wird ausgelöst. Auf dafür abonnierten Handys treffen per App oder SMS Warnungen für die Zeit zwischen 17.15 und 18 Uhr ein: "Schwere Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel" sollen drohen, allerdings ist es, als die Meldung eintrifft, schon 17.45 Uhr, und zumindest in dieser Zeit in Wilmersdorf etwa nur etwas windig. Und es kommt dann auch vorerst nicht so schlimm: Im Nordwesten der Stadt ist laut dem Wetterdienst Meteogroup auf der Linie südliches Spandau, Haselhorst, Tegel, Wittenau, Lübars in den zurückliegenden anderthalb Stunden eine Gewitterzelle durchgezogen, mit teilweise heftigen, aber nicht allzu anhaltenden Regenfällen, die der Feuerwehr nur wenig Arbeit bereiteten - nur ganze vier Einsätze.

Auch im Bereich Müggelheim zog am Nachmittag solch eine Zelle durch. Bei Meteogroup hält man es für möglich, dass mit der von Südwesten nahenden Kaltfront im Laufe des Abends weitere Gewitterzellen entstehen. Und richtig: Am frühen Abend blitzt, donnert und pladdert es im Norden der Stadt. Besonders Buch ist betroffen, mit 20,8 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter. Anruf bei der Feuerwehr: Noch immer keine besonderen Vorkommnisse. Doch es könne gut sein, dass es im Laufe der nächsten Stunden so weitergehe mit den durchziehenden Gewitterzellen, erwartet man bei Meteogroup kurz vor 21 Uhr und verweist erneut auf die heranziehende Kaltfront, die derzeit in Sachsen-Anhalt angekommen sei und das sächsische Leipzig Gewitterstimmung auslöse.

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Schwitzen unterm Regenbogen. Die große Christopher-Street-Day-Parade wurde wegen der Fanmeile auf der Straße des 17. Juni in den Juli verlegt. Der Kreuzberger CSD ließ sich davon nicht beeindrucken. Er startete - auch die Hitze hielt die Teilnehmer nicht ab.

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Auch Freibad Staaken hat seit heute geöffnet. Kaum auszuhalten da draußen .... höchstens im Schwimmbad! In Staaken West öffnet das Freibad fürs Publikum. Und bald auch zwei Stunden früher. (Mehr im Spandau-Blog).

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Auch Brandenburg betroffen. Auch in Brandenburg gibt es an einigen Orten bereits Gewitter, so im Südosten des Landes an der Neiße. Auch in Richtung Dosse und im Oderbruch könne sich etwas zusammenbrauen, sagt Norbert Becker-Flügel von Meteo-Group. Bis weit in die Nacht hinein bleibe die Lage gefährlich und die Unwettergefahr sei keineswegs gebannt.

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Und jetzt ein Eis. Das gönnte sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller, als er mit dem SPD-Abgeordneten Sven Kohlmeier in Kaulsdorf unterwegs war.

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Erstes Gewitter zieht schon wieder ab. So richtig einig sind sich die Meteorologen heute wohl nicht, das liegt aber auch an der sich ständig ändernden Wetterlage. Norbert Becker-Flügel vom Wetterdienst Meteo-Group ist sich jedenfalls ganz sicher: Es wird in den nächsten Stunden immer wieder Gewitter in Berlin und Brandenburg geben. Und sie können zum Teil auch durchaus unwetterartig sein. "Da kann alles dabei sein", sagt Becker-Flügel: "Blitzeinschläge, Starkregen, Überflutungen, umgestürzte Bäume, sogar Hagel." Ein Gewitter, das in Köpenick und Adlershof wohl auch für etwas Regen gesorgt hat, zieht derweil über den Nordosten der Hauptstadt ab.

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Es donnert doch schon. Kurz vor 14 Uhr scheinen sich entgegen der ZAMG-Prognose erste Gewitter auch über der Hauptstadt anzukündigen. Noch bleibt es aber trocken.

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Keine Buchen suchen. Die Schwimm- und Strandbäder in und um Berlin sind gut besucht. Hier gab es aber bislang keinen Anstieg der Einsätze von Mitarbeitern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, wie ein DLRG-Sprecher sagt. Angesichts der heranziehenden Gewitter weist er noch einmal darauf hin, dass man sich bei Gewitter weder im Wasser noch unter Bäumen aufhalten soll. Auch nicht unter Buchen, wie es eine Redewendung suggeriert. "Dem Blitz ist es völlig egal, welchen Baum er spaltet", sagt der Sprecher.

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U-Bahn-Fahrer leicht im Vorteil. Noch gibt es keine neuen Meldungen von Bahnausfällen oder defekten Klima-Anlagen in Zügen. Bei der BVG erhalten die schwitzenden Busfahrer zusätzliche Getränke. Dennoch schauen heute manche ein wenig neidisch zu ihren Kollegen in der U-Bahn.

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Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit seinen Kollegen aus Belgien, Italien, Niederlanden, Luxemburg und Frankreich am Tegeler See. Foto: Axel Schmidt/Reuters
Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit seinen Kollegen aus Belgien, Italien, Niederlanden, Luxemburg und Frankreich am Tegeler...Foto: Axel Schmidt/Reuters

Minister am See. In der Villa Borsig am Tegeler See müssen die Außenminister der sechs Staaten, die einst die EU-Vorgängerorganisation EWG gegründet haben, sich mit den schweren politischen Fragen beschäftigen. Wie schön, dass man bei diesem Wetter einen kleinen Spaziergang am See machen kann. Einen kühleren Kopf bekommt man bei diesen Temperaturen allerdings nicht.

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Gewitter schon an der Elbe. Gegen 13 Uhr klettern die Temperaturen am Flughafen Tegel auf knapp 32 Grad. Laut Auskunft des Wetterdienstes ZAMG wird es in den nächsten Stunden "nur noch" maximal zwei Grad heißer. Inzwischen haben erste Gewitter die Elbe erreicht, zwischen Wittenberg und Genthin zucken bereits Blitze. In Berlin sollen größere Gewitter aber von Südwesten her erst gegen 20 Uhr eintreffen. Örtlich könne es dann zu starken Regenfällen kommen, allerdings gehe man eher von kleineren Gewittern aus, die etwa eineinhalb Stunden andauern und keine größeren Schäden anrichten würden, sagt der ZAMG-Wettermann. Nach Mitternacht ziehe eine zweite Gewitterfront über die Hauptstadt und bringe Abkühlung, so dass es am Sonntag nur noch maximal 25 Grad werden.

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Endlich wieder Fußball. Nach zwei Tagen Abstinenz rollt in Frankreich wieder der Ball und die Berliner Fanmeile öffnet zum ersten Mal in diesem Jahr an einem Tag, an dem Deutschland nicht spielt. Aber es soll ja sehr viele Polen und Kroaten in Berlin geben und so hoffen die Veranstalter, dass es nicht ganz leer bleibt. Auf jeden Fall wurden viele Sitzplätze geschaffen, so dass es heute eher eine "Biergarten-Atmosphäre" geben wird, wie eine Sprecherin dem Tagesspiegel sagte. Ist ja auch besser, als bei der Hitze zu stehen und wenn tatsächlich Gewitter aufziehen, habe man Vorkehrungen getroffen. Die Rettungsleute der Feuerwehr werden durch die Fanmeile übrigens erstmal nicht zusätzlich belastet, dort sind DRK-Kräfte im Einsatz.

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Keine Entspannung für Feuerwehr. Am Samstagmittag gab es in Berlin bereits 590 Rettungseinsätze, das sind nur zehn weniger als am Freitag um die gleiche Zeit. Dabei hatte man bei der Feuerwehr gehofft, dass es heute entspannter zugehen würde, weil die meisten Menschen nicht arbeiten und somit auch nicht unbedingt ins Freie müssen. Doch die Züge, S-Bahnen und Busse sind voll mit Menschen, darunter auch viele Ältere und Übergewichtige, die bei diesen Temperaturen besonders gefährdet sind.

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Es wird kühl zum EM-Spiel der Deutschen. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge wird es am Sonnabendnachmittag nach der großen Schwüle zum Teil recht kräftige Gewitter geben, vor allem in Berlin und anderswo im Osten. Am Freitag schwitzten die Berliner sogar bei 36,4 Grad. Laut DWD war es der bislang heißeste Tag des Jahres in Deutschland. Am Sonntag sollen die Temperaturen dann zwischen 19 und 25 Grad liegen. Es wird also kühl auf der Fanmeile.
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Feuerwehr im Stress. Am Samstagmorgen erreichen wir Feuerwehrchef Wilfried Gräfling, dessen Leute im Dauereinsatz sind. "Wir hatten mehr als 1600 Einsätze am Freitag - das sind etwa 300 mehr als an kühleren Tagen", sagt Gräfling. Vor allem schwächeren und älteren Menschen macht die Hitze große Probleme. Sein simpler Rat: Viel Wasser trinken, schattige Plätze aufsuchen. Auch am Samstagmorgen sind die Temperaturen schon drückend bei knapp 30 Grad. Am Nachmittag wird das Gewitter in Berlin erwartet. Bis 18 Uhr verzeichnet die Feuerwehrrund 1100 Einsätze, bis zu 1600 könnten es noch werden. Für die Rettungsschwimmer der DLRG bleibt der Tag recht ruhig: "Kein signifikanter Anstieg der Einsätze", heißt es am Abend. Nur ab und zu eine Erste Hilfe, aber keine Lebensrettung, die notwendig geworden wäre.

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Ist das ein Wetter! Blauer, wolkenloser Himmel, Sonnenschein von morgens bis abends, und schon gegen 12 Uhr wurden am Freitag in Berlin Temperaturen von 31 und 32 Grad gemessen, sagte Meteorologe Norbert Becker-Flügel vom Wetterdienst Meteogroup: "Es ist der bisher heißeste Tag des Jahres." Und es wurde am Nachmittag noch heißer: Bis zu 35,9 Grad in Adlershof und 35,6 Grad in Wannsee nach den Meteogroup-Messstationen. Doch ein staatlicher Messpunkt, Kaniswall an der südöstlichen Stadtgrenze, meldete sogar 36,4 Grad. Weil die Luftfeuchtigkeit relativ hoch sei, um die 50 Prozent, empfinde man die Hitze als besonders anstrengend, außerdem gebe es auch kaum Wind, sagte Becker-Flügel. Am Sonnabend geht es erstmal heiß und schwül weiter, gegen Nachmittag und Abend werden Gewitter erwartet, teilweise auch in Unwetterstärke. Und am Sonntag wird dann die Abkühlung auf etwa 24 Grad erwartet - und es soll auch wieder sonnig werden.

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Und wie übersteht man die Hitze? Viel trinken und im Schatten bleiben, das hat man schon oft gehört, es bleibt aber die wichtigste Vorsichtsmaßnahme. Dazu rät auch Michael Neiße, Sprecher der DLRG Berlin. Am Wochenende werden die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer wieder an 26 Berliner Gewässern im Einsatz sein. "Bitte nicht ungekühlt ins Wasser springen", sagt Neiße. Also nicht erst drei Stunden in der Sonne liegen und dann einfach reinhopsen, das verkrafte der Kreislauf nicht unbedingt gut. "Und möglichst wenig Alkohol trinken", ist noch ein Tipp, sonst überschätze man sich leicht. "Dann denkt man vielleicht, dass man doch locker die Havel schwimmend überqueren kann." Noch was? Bei Gewittern bitte sofort das Wasser verlassen. "Auch auf Segelbooten ist man dann nicht sicher." In der Nacht zu Freitag starb ein vermutlich angetrunkener Mann in der Spree in Niederschöneweide.

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Feuerwehr im Dauereinsatz. Einen deutlichen Anstieg der Einsatzzahlen meldete der Lagedienst der Feuerwehr am Abend. Viele Einsätze dürften auf die Hitze zurückgehen. So wurden Rettungskräfte zur Gedenkstätte Hohenschönhausen gerufen, wo ein Mann kollabiert war, nach der Versorgung durch die Einsätzkräfte aber bald wieder zu Kräften kam. Den dramatischsten Einsatz gab es am Nachmittag am Bahnhof Gesundbrunnen: Der Zug Elsterwerda-Rostock hatte wegen einer durch die Hitze ausgelösten Weichenstörung kurz vor dem Bahnhof Gesundbrunnen für etwa eine Viertelstunde halten müssen. In drei der vier Wagen habe die Klimaanlage nicht funktioniert, sagte eine Bahnsprecherin. Eine Frau bekam dadurch erhebliche Kreislaufprobleme. Die Berliner Feuerwehr wurde alarmiert, nach Auskunft des Lagedienstes war zunächst sogar von zehn Betroffenen die Rede, und so kam sie mit großem Aufgebot zum Bahnhof Gesundbrunnen, wo der Zug schließlich eingerollt war. Die Frau wurde notärztlich betreut, erholte sich rasch wieder, aber der Zug war da schon weg, wie der Feuerwehrsprecher berichtete. Die drei Wagen mit der defekten Klimaanlage waren abgekoppelt worden, ein Waggon genügte.

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Mehr Andrang in den Krankenhäusern. In den Rettungsstellen der Krankenhäuser ist mehr Betrieb als sonst. "Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Kopfschmerzen und Herzrasen" nennt die Sprecherin des Unfallkrankenhaus Berlin, Angela Kijewski, als Symptome. Die meisten Patienten kommen auf eigene Faust in die Marzahner Klinik. In den letzten heißen Tagen seien es etwa 50 Menschen zusätzlich in der Rettungsstelle gewesen.

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Ab ins Bad. Die Freibäder sind planmäßig geöffnet, ab Sonnabend auch das Sommerbad in Staaken-West. Bei den Berliner Bäderbetrieben erwartet man heute und morgen einen Besucheransturm. "Wir sind darauf vorbereitet und haben bedarfsgerecht geplant", sagt Marketing-Chef Rainer Wilkens. Zu langen Schlangen vor den Eingängen könne es trotzdem kommen. "Manchmal müssen wir den Zugang begrenzen, damit die Sicherheit im Wasser gewährleistet bleibt. Das entscheiden die Bademeister. Sie müssen jederzeit die ganze Fläche überblicken können", sagt Wilkens. Und deshalb könne es durchaus vorkommen, dass nicht alle Kassen geöffnet werden, oder dass zweitweise keiner mehr reinkommt.

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Gibt es eigentlich hitzefrei an den Schulen? Eine pauschale Regelung gibt es schon seit 2008 nicht mehr. Die Schulen können seitdem selbst entscheiden, ob sie den Unterricht bei großer Hitze anders organisieren. Manche Schulen verkürzen beispielsweise die Stunden auf dreißig Minuten, sodass dann früher Schluss ist. Die Grundschulen müssen in jedem Fall die vereinbarten Zeiten einhalten, bei der sogenannten "verlässlichen Halbtagsgrundschule" etwa können sich die Eltern darauf verlassen, dass die Kinder bis 13.30 Uhr betreut werden.

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Und die Arbeitnehmer? Für sie gibt es keinen direkten rechtlichen Anspruch auf Hitzefrei oder klimatisierte Räume. Der Arbeitgeber muss aber bestimmte Schutzmaßnahmen ergreifen: beispielsweise Sonnenschutz installieren, Trinkwasser zur Verfügung stellen. Ab 35 Grad Innentemperatur ist ein Arbeitsraum nicht mehr als solcher geeignet, heißt es in der Arbeitsstättenverordnung. Dann muss es organisatorische Maßnahmen, wie etwa "Hitzepausen" (in der Arbeitsstättenverordnung steht "Entwärmungsphasen") für die Beschäftigten in kühleren Räumen geben.

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Klimaanlagen machen schlapp. In der Repräsentanz der Deutschen Bank Unter den Linden müssen die Mitarbeiter heute mehr schwitzen als sonst: die Klimaanlagen ist ausgefallen. Auch bei Ernst & Young funktionierte die Kühlung am Vormittag nicht. Und bei der Bahn? "Bisher gibt es keine Ausfälle, auch nicht bei der S-Bahn", sagt ein Sprecher.

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Alternative zur Klimaanlage. Bisher gibt es noch keinen Ventilatoren-Engpass wie im vergangenen Jahr. "Wir haben noch genügend da", heißt es etwa aus einer Mediamarkt-Filiale in Mitte. Und auch beim Handelsverband Berlin-Brandenburg ist bisher nichts davon bekannt, dass die Ware knapp werden könnte. "Wir sind ja auch noch am Anfang des Sommers", sagt ein Sprecher.

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Kein Hitzefrei im Knast. In Tegel stöhnen die Gefangenen unter der Hitze. Ventilatoren gibt es nicht. Ein Gefangener, der bereits sehr lange sitzt, kann sich daran erinnern, dass es einmal bei Hitze Getränke auf Gefängniskosten gegeben hat. Das sei aber etwa 20 Jahre her. Es bleibt nur das kalte Wasser aus dem Hahn.

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