Berlin : Wettrüsten für den Himmel über Schönefeld: Flugschau der Rekorde

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"Kopf hoch - die ultimative Flugshow kommt". Unter diesem Motto wirbt die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, die vom 6. bis 12. Juni wieder im Südteil des Flughafens Schönefeld stattfindet, um Besucher. Mit rund 223.000 Menschen - etwas weniger als 1998 - wird gerechnet. Sie erwartet "die weltweit größte Flugschau nach Zahl und Qualität der Flugzeuge", wiedie Veranstalter gestern sagten. Aller Voraussicht nach wird die magische Zahl von 300 teilnehmenden Maschinen erreicht, vom Mini-Oldtimer bis zum Großraum-Transporter.

Während die USA gleich zwei ihrer Tarnkappen-Bomber F-117 zum ersten Besuch nach Berlin schicken, haben die Russen die Teilnahme der schubvektorgesteuerten SU-30 angekündigt. Dagegen wird der amerikanische Nur-Flügelbomber B-2, der zumindest im Überflug gezeigt werden sollte, nun wohl doch nicht den Weg nach Schönefeld finden. Da es erstmals eine strenge Trennung zwischen Fachbesucher- und Publikumstagen gibt, konzentriert sich das Flugprogramm auf das Pfingstwochenende vom 10. bis 12. Juni. 850 Firmen aus 35 Ländern haben sich angemeldet, und noch immer gehen Anfragen ein. Während es für die Fachleute über 60 Konferenzen und Tagungen gibt, werden zu den Anziehungspunkten der Besucher wohl die Luftfahrthalle, die Aktionshalle Raumfahrt und die Ausstellung "100 Jahre Zeppelin" gehören. Mit Oldtimern wie der Ju-52 und der IL-18 kann zu Rundflügen gestartet werden.Der Eintritt zur ILA kostet 25 Mark, drei mehr als 1998. Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende zahlen 15 Mark, Kinder bis zum vollendeten 5. Lebensjahr sind frei. Karten gibt es im Vorverkauf bereits über das Internet ( www.ila-berlin.de ).

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