Berlin : Wie findet man einen guten Arzt?

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Generell sollten sich Krebskranke nach der Diagnose immer eine zweite Meinung einholen. „Der Arzt muss ausführlich und verständlich aufklären und alle seine Empfehlungen begründen können“, sagt die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner. Wichtig sei dabei auch, dem Patienten genügend Zeit für Entscheidungen zu lassen. Selbsthilfegruppen raten Betroffenen, den behandelnden Arzt regelmäßig nach alternativen Therapien zu fragen. Ein guter Mediziner sollte alle Fälle auch mit Kollegen anderer Fachrichtungen besprechen – etwa auf Tumorkonferenzen – und deren Ratschläge berücksichtigen.

Der Düsseldorfer Krebsexperte Hans-Georg Bender fordert von seinen Kollegen vor allem Ehrlichkeit gegenüber den Patienten : „Man sollte keine Illusionen wecken.“

Elf an größeren und kleinere Kliniken der Stadt angesiedelte Krebszentren haben sich zum Tumorzentrum Berlin zusammengeschlossen, das auch mit selteneren Erkrankungen Erfahrung hat. Die Deutsche Krebsgesellschaft richtete eine Zertifizierungsstelle ein, die für bestimmte Krebserkrankungen besonders qualifizierte Einrichtungen empfiehlt, etwa Brust- oder Darmzentren.

Adressen:

Patientenbeauftragte für Berlin

Telefon: 030 / 90 28 20 10

Krebs-Patientenseminar (Charité)

Telefon: 030 / 45 05 78 316

Selbsthilfekontaktstelle im Mittelhof

Telefon: 030 /80 19 75 14

Kassenärztliche Vereinigung Berlin

www.kvberlin.de

Telefon: 030 / 31 00 32 22

Berliner Krebsgesellschaft

www.berliner-krebsgesellschaft.de

Telefon: 030 / 28 32 400

Deutsche Krebsgesellschaft

www.onkozert.de

Arbeitsgemeinschaft Tumorzentren

www.tumorzentren.de

Tumorzentrum Berlin

www.tzb.de

Onkologische Schwerpunktpraxen www.krebspraxen-berlin.dehah

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