Berlin : Wie Stoff-Flicken zu Stulpen werden

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Aus vier Stoffstücken von etwa 31 cm Länge und 26 cm Breite werden zwei Handstulpen, wie sie „Frau Tulpe“ als Standardgröße verkauft. Je nach Armlänge und umfang ist aber jedes andere Maß denkbar. Wichtig: Eine Nahtzugabe von je einem Zentimeter einrechnen. Für die Wendestulpen haben wir Nikkistoff in zwei Farben ausgesucht.

SCHRITT 1

Zwei Stoffstücke an der Breitseite miteinander vernähen, dabei einen Zentimeter für die Naht zugeben. Gerade bei dehnbaren Stoffen wie Nikki empfiehlt sich ein Zickzack-Stich. Die Naht ist dann stabiler.

SCHRITT 2

Das zusammengenähte zweifarbige Stück einmal der Länge nach falten. (Abb. 1) Wieder einen Zentimeter für die Naht zugeben, dann mit Zickzackstich vernähen. Vorsicht: Damit später für den Daumen ein Loch frei bleibt, darf die Längsnaht nicht von oben bis unten durch gehen. Für das pinkfarbene und das goldbraune Stück gilt also: Von der Mittelnaht aus gesehen etwa drei Zentimeter nähen, dann vier Zentimeter frei lassen. Erst den Rest der zweifarbigen Längsseite in einem Stück vernähen.

SCHRITT 3

Auf dem Tisch liegt jetzt eine pink-braune Stoffröhre (Abb. 2). Mit einer Hand in die Röhre greifen und wenden (Abb.3).

SCHRITT 4

Saum und Daumenloch werden mit der Hand genäht. Tanja Gehrmann empfiehlt einen Staffierstich, damit der Faden immer im Tunnel des Stoffs liegt und von außen nicht zu sehen ist (Abb. 4 und 5). Also in die Bruchkante des Futters einstechen, dann in die Saumzugabe, dabei nicht auf die rechte Seite des Kleidungsstückes kommen und über die Bruchkante wieder heraus. mne

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