Berlin : Wie verhält man sich im Wald?

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Es ist grundsätzlich erlaubt, die Wege zu verlassen. Spaziergänger sollten allerdings Abzäunungen und Warnschilder beachten. Radfahrer müssen auf den Wegen bleiben: Querfeldeinfahren verursacht Erosion und Erdrutsche.

Essen und Schlafen

Picknicken ist im Wald erlaubt. Man sollte die Stelle nur so verlassen, wie man sie vorgefunden hat, also den Müll mitnehmen und darauf achten, dass keine Jungpflanzen zerdrückt werden. Übernachten darf man im Wald nicht, weder Zelte noch Lagerstätten dürfen aufgebaut werden.

Beeren und Pilze

sind weder mit Schwermetallen noch radioaktiv stark belastet und können gesammelt werden, allerdings nur für den persönlichen Gebrauch. Auf am Boden wachsenden Früchten können sich Eier des Fuchsbandwurms befinden. In Berlin tritt er selten auf. Wer sichergehen will, muss Früchte und Pilze über 60 Grad erhitzen.

Hunde

In Berlin gibt es zwölf Hundeauslaufgebiete, in denen die Tiere frei laufen können. Das sollten aber nur Hunde dürfen, die auf Zuruf gehorchen (Liste unter www.stadtentwicklung.berlin.de). Im Wald müssen sie sonst grundsätzlich an die Leine.

Tiere

Wilde Tiere nicht anfassen oder füttern, auch scheinbar verwaiste Jungtiere nicht mitnehmen. Sind sie eindeutig verwundet, Forstverwaltung oder Naturschutzverbände benachrichtigen. Im Frühjahr bekommen Wildschweine ihre Jungen. Ist eine Bache mit Jungen in Sicht: Abstand halten. Wenn das Muttertier aggressiv wird, weglaufen.

Feuer

Rauchen und zündeln ist im Wald ganzjährig und bei jeder Witterung verboten.

Blumen

Sie gehören in den Wald. Außer Handsträußen für den eigenen Gebrauch sollten keine Blumen gepflückt werden.

Weitere Infos

unter www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten und unter 64 19 37-0. Weitere Angebote etwa unter: www.gruene-lernorte-in-berlin.de oder 263949;

www.nabu-berlin.de oder 9860837-0;

www.bund-berlin.de oder 787900-0. cof

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