• Wilmersdorfer Händler erhoffen sich durch Parkscheiben weniger Stress für die Einkäufer

Berlin : Wilmersdorfer Händler erhoffen sich durch Parkscheiben weniger Stress für die Einkäufer

CD

Auf dem Mittelstreifen der Uhlandstraße zwischen Hohenzollerndamm und Berliner Straße soll eine Parkscheibenregelung eingeführt werden, damit Kunden der zahlreichen Geschäfte leichter einen Parkplatz finden. CDU-Baustadtrat Alexander Straßmeir unterstützt entsprechende Wünsche von rund 20 Händlern: "Das ist eine wichtige und gute Sache." Er ließ ein Konzept erstellen, das er jetzt der Senatsverkehrsverwaltung zuleiten will. Stimmt diese zu, wird die Parkdauer auf dem Mittelstreifen montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 19 Uhr auf zwei Stunden begrenzt. Am Straßenrand soll es dagegen keine Beschränkungen geben, damit Anwohner dort ihre Wagen abstellen können. "Ziel ist es, den Einzelhandel zu unterstützen", so Straßmeir.

"Die Kunden fahren teils 20 Minuten lang im Karree, bis sie einen Platz finden", begründete der Inhaber des Optikerladens "Brillen Damm", Werner Wagenmann, die Initiative der Gewerbetreibenden. Durch die Parkraumbewirtschaftung mit Automaten, die seit längerem in der Uhlandstraße zwischen Kurfürstendamm und Hohenzollerndamm gilt, konzentriere sich das Interesse von Autofahrern auf die kostenlosen Stellplätze im angrenzenden Teil der Straße. Besonders misslich sei dies für sein eigenes Geschäft, denn sehbehinderte Kunden aus verschiedenen Bezirken würden überwiegend per Auto oder Telebus zum Optikerladen gebracht. Ähnliches gelte für einige Fachärzte in seiner Nachbarschaft. "20 Parkplätze für zweistündiges Parken würden genügen", meint Wagenmann. Auch die von den Händlern angeschriebene Handwerkskammer hat sich für eine derartige Lösung eingesetzt.

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