Berlin : Winnetous Erben

Im März jährt sich zum 100. Mal sein Todestag. Seine Mythen und Figuren sind ohnehin unsterblich: Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar. Karl May, ihr Schöpfer, stammte aus bettelarmen Verhältnissen und hat sich hinaufgeschrieben zum erfolgreichsten deutschsprachigen Autor überhaupt. Übersetzt in 40 Sprachen, liegt die Weltauflage seiner Bücher bei 200 Millionen. Und er hat alles aus der Fantasie geschöpft. Rüdiger Schaper, Kultur-Ressortleiter des Tagesspiegels, erzählt in seinem neuen Buch „Karl May: Untertan, Hochstapler, Übermensch“ (Siedler Verlag) die märchen- und albtraumhafte Lebensgeschichte eines Genies, der Generationen von Lesern auf die Reise schickte, dem aber die literarische Anerkennung versagt blieb. Dabei geht es vor allem um den Friedensvisionär und Popkultur-Vordenker Karl May. Buchpremiere mit Rüdiger Schaper und Regisseur und Schauspieler Herbert Fritsch ist am Mittwoch, 26. Oktober, um 19.30 Uhr in der Urania. Eintritt: 8 Euro Tsp

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