Winterwetter : Feuerwehr wegen Schneemassen kurz vor dem Ausnahmezustand

Wegen der anhaltend kalten Witterung hat die Feuerwehr die Vorstufe des Ausnahmezustandes ausgerufen. Dies bedeutet, dass weniger dringliche Einsätze nur noch mit Verzögerungen abgearbeitet werden können.

 „Derzeit haben wir täglich 250 witterungsbedingte Einsätze“, sagte am Freitag ein Feuerwehrsprecher. Diese hohe Zahl könnten die diensthabenden Berufsfeuerwehrleute nur nach und nach bewältigen.

Die Einsätze werden jetzt gesammelt und nach Priorität erledigt. Am Donnerstag musste die Wehr Schneemassen vom Dach der Hauptverwaltung der Bundesbank in Charlottenburg räumen. Eine Stunde lang war in der Leibnizstraße ein Teleskopmast im Einsatz, erst dann war die Gefahr gebannt. An zahlreichen weiteren Gebäuden mussten große Eiszapfen vom Dachrand entfernt werden – etwa am Bierpinsel in der Steglitzer Schlossstraße – , bevor sie herabfallen. ddp

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