Berlin : Wirbel um höhere Preise fürs Jobticket

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Die Pläne von BVG und SBahn, das Jobticket zu verteuern, sind auf ein unterschiedliches Echo gestoßen. Das Ticket rabattiert Fahrten mit Bahnen und Bussen um maximal 15 Prozent. Wie berichtet, berechnen die Verkehrsunternehmen derzeit, wie höhere Preise für das Jobticket mögliche Einnahmeausfälle durch das Sozialticket ausgleichen können. Unabhängig von dieser Rechnung wollen BVG und S-Bahn den Rabatt fürs Jobticket grundsätzlich verringern, weil sie ihn inzwischen für zu hoch halten.

Während Jutta Matuschek von der PDS gestern sagte, es gebe keinen Zusammenhang zwischen der Wiedereinführung der Sozialkarte und einer Erhöhung des Preises für das Jobticket, warf der Verkehrsexperte der CDU, Alexander Kaczmarek, dem Senat eine „Mogelpackung“ vor. Ehrlich wäre ein direkter Zuschuss des Landes gewesen. Die Unterstützung in Höhe von 17,4 Millionen Euro im Jahr hatte der Senat Ende 2003 gestrichen. Nach heftigen Protesten soll es nun im nächsten Jahr wieder eine Sozialkarte geben – zum Preis von 32 Euro und ohne direkten Landeszuschuss. kt

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