Wissenschaft : TU-Wissenschaftler wird mit Leibniz-Preis geehrt

Der bedeutendste deutsche Forschungspreis geht an einen Berliner: Holger Boche, Professor für Mobilkommunikation an der Technischen Universität Berlin, darf sich über 2,5 Millionen Euro freuen. Boche gilt als ausgezeichneter Mathematiker.

Berlin/BonnDer Wissenschaftler Holger Boche von der Technischen Universität (TU) Berlin wird mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2008 ausgezeichnet. Das teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn mit. Der den Angaben zufolge bedeutendste deutsche Forschungspreis wird im kommenden Jahr zehn Mal vergeben und ist mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotiert. Die Leibniz-Preise  werden am 11. Februar nächsten Jahres  in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin verliehen.

Der 40-jährige Boche ist Professor für Mobilkommunikation am Institut für Telekommunikationssysteme der TU Berlin und gleichzeitig Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, dem Heinrich-Hertz-Institut. Außerdem ist er Direktor des Fraunhofer German-Sino Lab for Mobile Communications mit Sitz in Berlin und Peking. "Es ist für uns eine ganz große Freude, dass ein junger, herausragender und bereits vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler wie Holger Boche den Leibniz-Preis erhält", sagte TU-Präsident Kurt Kutzler.

Holger Boche wurde 1966 in Schwedt/Oder geboren. Er studierte Elektrotechnik an der TU Dresden und wurde nach einem Begabtenstudium im Jahr 2002 auf die Heinrich-Hertz-Professur für das Fachgebiet Mobilkommunikation an der TU berufen. Boche zeichnet sich sowohl durch ungewöhnliche Fähigkeiten auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik als auch der Mathematik aus. (liv/ddp)

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben