Berlin : WM-Schau zu Sport, Krieg und Heldentod

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Die Langemarckhalle am Olympiastadion soll zum Ausstellungsort für die Geschichte des Olympiageländes werden. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Für den Umbau der Halle soll das Land Berlin drei Millionen Euro bewilligen. Die Kosten der Ausstellung von 3,3 Millionen Euro will laut Schulsenator Böger der Bund übernehmen. Die Schau zur Geschichte des Olympiageländes und zur Funktion des Sports und der Olympischen Spiele von 1936 in der NSZeit soll das Deutsche Historische Museum betreuen. Die Langemarckhalle liege bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Zentrum des Geschehens, begründete Böger den Beschluss. Die Halle erinnert an die Schlacht von Langemarck, bei der im November 1914 zehntausende jugendlicher Deutscher ums Leben kamen. Unter den Nazis wurde dieses Gemetzel als Heldentod verherrlicht. wvb.

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