Berlin : Wo sich seit Jahren nichts bewegt

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ZOOFENSTER

Es ist gut 17 Jahre her, dass der Bau dieses Charlottenburger Hochhauses an der Hardenberg- Ecke Joachimstaler Straße angekündigt wurde. Wegen der geplanten Höhe war es umstritten. Außer einer Baugrube ist von dem Projekt nichts zu sehen. Die Baugenehmigung für einen 118 Meter hohen Hotelturm liegt aber vor. Kürzlich erwarb ein spanischer Investor das Gelände. Optimisten erwarten den Baubeginn noch in diesem Herbst…

TEUFELSBERG

Die einstige Abhörstation auf dem früheren Trümmerberg sieht mit ihrer weißen Kuppel nur von weitem gut aus. Vor einem Jahrzehnt, als die Amerikaner längst abgezogen waren, wollte ein Investor hier tolle Wohnungen und ein Spionagemuseum einrichten. Naturschützer protestierten. Die Baupläne sind geplatzt, die „Renaturierung“ ist geplant. Doch der verwilderte einstige alliierte Horchposten ist noch immer Berlins höchster Schandfleck. MÜGGELTURM

Für das Gelände am Müggelsee in Köpenick wird seit Jahren nach einem Investor gesucht. Der Aussichtsturm, 1960 eröffnet, wurde in den neunziger Jahren saniert, er ist zugänglich. Aber der zu seinen Füßen liegende Gastronomiebereich wurde 2002 stillgelegt und verfällt. Dass die Höhe nicht ganz verwaist ist, liegt an einem Kiosk auf dem Wendeplatz. Das gesamte Gelände war einer der beliebtesten Ausflugspunkte Ost-Berlins. LANDSBERGER ARKADEN

Der 12-stöckige Bau an der Landsberger Allee in Lichtenberg ist Berlins größte Bauruine. Vor elf Jahren war die Grundsteinlegung für das geplante Einkaufszentrum, fertig wurde der 1999 stillgelegte Bau (entworfen vom einstigen Stararchitekten Aldo Rossi) bis heute nicht. Es gibt die vage Hoffnung, dass sich was ändert. Vor Monaten kündigte ein neuer Investor an, hier ein Konferenz- und Entertainment-Hotel einzurichten. C. v. L.

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