„WO BLEIBT DIE GEMÜTLICHKEIT?“ : „WO BLEIBT DIE GEMÜTLICHKEIT?“

User „fortschritt 63“ schreibt: „Ein Zurück in den Dornröschenschlaf darf es am Petriplatz nicht mehr geben. Das geplante archäologische Zentrum, vielleicht in einem geweihten Gebäude, wäre eine Möglichkeit mehr zur Bereicherung der historischen Mitte, des Humboldtforums und der Bauwerke, die der zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit einst so spärlich übrig ließ.“ Zur Entwicklung hat er eine klare Meinung: „Vorstellbar wäre ein nostalgisches Dreieck: Marienkirche, Humboldtforum und Nikolaikirche, ähnlich wie Letztere zur 750- Jahr-Feier Berlins, nach alten Vorlagen umbaut. Das Gleiche gilt für den Petriplatz, nur haben immer mehr Neu-Berliner keinen Bezug zur alten Stadt. Eine internationale Architektur des Perfektionismus scheint jetzt ,Heimat’, lässt wenig Platz für Träume, unter alten Gas-Laternen! Die Kurve hat man dennoch in anderen Städten mit Stadtkernen besser gekriegt, dort lebt die Gemütlichkeit wieder, was in eigenartiger Weise dem Berlin von heute versagt bleibt. Ein fast psychopathisches Berlin, wo nichts mehr bleibt, nichts, wenn Stahl, Glas und Beton nur noch gähnen lassen!“

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