Wochenende in Berlin : Feuersee und Hauptstadt-Wiesn

Das Wochenende bietet einige Gelegenheiten, um dem Wahltrubel auszuweichen. Die besten Tipps.

von und Benjamin Moscovici
Bunte Party. Beim Weltkindertag darf dick aufgetragen werden.
Bunte Party. Beim Weltkindertag darf dick aufgetragen werden.Foto: Thilo Rückeis

Feuerwerk am Wannsee

Darf’s zum Sommerabschied noch mal richtig krachen? Am Sonnabend gibt's um zehn Uhr abends ein großes Feuerwerk auf dem Wannsee. Die Reederei Stern und Kreis setzt den „Wannsee in Flammen“ – zumindest ist das der Titel des alljährlich stattfindenden Events, für das Fahrten von mehreren Standorten aus angeboten werden. An Bord gibt es Büfetts und Dancefloors. Natürlich lässt sich das Spektakel auch vom eigenen Schlauchboot aus verfolgen. Tickets und weitere Infos gibt es unter www.wannseeinflammen.de.

Weltkindertag am Potsdamer Platz
Am Sonntag gehört der Potsdamer Platz den Kindern. Im Zuge des 21. Weltkindertagsfestes unter dem Motto "Respekt für Kinder" des Deutschen Kinderhilfswerkes gibt es allerlei Angebote für die jungen Berliner.Alle Bilder anzeigen
1 von 6Foto: dpa
19.09.2010 17:10Am Sonntag gehört der Potsdamer Platz den Kindern. Im Zuge des 21. Weltkindertagsfestes unter dem Motto "Respekt für Kinder" des...

Politiker am DJ-Pult

Am Sonnabend gibt es den Soundtrack zum großen Wahlsonntag in der Kalkscheune in Mitte. Bei der „Schönen Party“ entscheidet sich noch nicht, wer Berlin künftig regiert, vielleicht aber, welche Partei den besten Musikgeschmack hat. Am DJ-Pult treten an: Klaus Lederer (Linke), Katrin Schmidberger (Grüne), Daniel Buchholz (SPD) und Stefan Evers (CDU). Für Politikverdrossene und Protesttänzer, die sich musikalisch nicht mehr von den alten Parteien repräsentiert fühlen, legen natürlich auch professionelle DJs auf. Tickets unter www.schoeneparty.de.

Weltkindertagfest am Potsdamer Platz

Wer sich am Sonntag nicht nur um Kreuze, sondern auch um Kinder kümmern muss, sollte den Potsdamer Platz ansteuern. Vormittags um elf Uhr beginnt dort das Weltkindertagfest. Beim größten Kinder- und Familienfest in Deutschland können sich die Kleinen am Riesen-Kicker beweisen, über Clown-Sketche lachen und bei einer Kinderrechte-Rally lernen, dass sie auch etwas zu melden haben.

Kürbiswunder im Britzer Garten

Lieber mal mit dem Nachwuchs raus in die Natur? Dann könnte das Kürbisfest im Britzer Garten die richtige Entscheidung sein. Da kann man sich von zwölf Uhr bis zum späten Abend auf den unausweichlichen Herbstbeginn einstimmen. Die Kürbissortenschau ist wohl eher etwas für die Großen. Die Kleinen tummeln sich derweil im Kinderkürbisland. Beim großen Kürbis-Parcours kann man – genau! – Kürbisse rollen, stapeln, werfen oder angeln. Mehr Infos gibt es unter www.gruen-berlin.de.

Oktoberfest in Berlin
Die Oktoberfest-Saison hat begonnen. Wie hier im Festzelt am Berliner Hauptbahnhof heißt es nun "Hoch die Maßkrüge".Alle Bilder anzeigen
1 von 6Foto: Paul Zinken
16.09.2011 12:37Die Oktoberfest-Saison hat begonnen. Wie hier im Festzelt am Berliner Hauptbahnhof heißt es nun "Hoch die Maßkrüge".

Herbstfest in der Preußenallee

Am Sonntag und Sonntag lädt die Initiative „Family & Friends“ zum Herbstfest in die Preußenallee im Westend ein. Es gibt eine Kunsthandwerkermeile, Bands, Kinderattraktionen, Feuerschlucker und Gaukler. Zwar werden am Sonntagabend auch die ersten Hochrechnungen zur Berlin-Wahl auf einer Leinwand gezeigt, aber die Veranstalter haben einen klaren Fokus: „Egal, was die Wahl bringt – nüchtern kann man die Regierung sowieso nicht ertragen.“ Wohl bekomm’s!

Bier satt auf verschiedenen Oktoberfesten

Feuchtfröhlich dürfte es auch bei den zahlreichen Oktoberfesten zugehen, die in den kommenden Wochen in Berlin stattfinden. Das Löwenbräu-Festzelt am Hauptbahnhof ist nur noch bis zum 18. September geöffnet. Schon ab 11 Uhr gibt es dort Live-Musik, Hax’n und bayerisches Bier. Am heutigen Freitag beginnt auch die „Hauptstadtwiesn“ in der Universal Hall an der Moabiter Gotzkowskystraße und die „Spreewiesn“ im Postbahnhof in Friedrichshain. Dort sollte man am besten reservieren – und lieber vor der ersten Mass zur Urne schreiten.

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