Berlin : WOHIN AM TAG DES DENKMALS?

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Die Wahl fällt schwer: 240 Denkmäler öffnen bis Sonntag ihre Türen. Wir haben das Programm durchstöbert und stellen Ihnen einige Bauwerke vor.

Kiezrundgänge: Wohnen in Rudow ist ein Spaziergang durch den 800 Jahre alten Stadtteil. Teilnehmer begegnen den heutigen Nutzern der 1890 erbauten alten Dorfschule. Abschluss: Besuch im Jagdschloss. Treffpunkt: AltRudow 60, Sa./ So. 11Uhr.

Neues Bauen: Sechs Siedlungen der Moderne stehen auf Berlins Bewerberliste als Weltkulturerbe. Die Siedlung am Schillerpark von Bruno Taut hat eine für die Zeit untypische Backsteinfassade mit expressionistischen Elementen. U-Bahn Rehberge, Sonntag, 10 und 15.30 Uhr.

Industrie-Denkmäler: Die ehemalige Schraubenfabrik (Alt Reinickendorf 25) war eine der ersten Industrieniederlassungen in Reinickendorf. Bald sollen hier Menschen wohnen, dazu gibt es Führung und Ausstellung. Sa. und So., 11 Uhr.

Gründerzeit: Ein besonderes Beispiel aus dieser Zeit ist die Residenz Kastania in der Charlottenburger Kastanienallee 22. Zu sehen sind ein originaler Aufzug und Hausstaubsauger. Sa, 14 Uhr, So, 11.30 Uhr.

Nachkriegszeit: Die ehemalige Präsidialkanzlei der DDR (Ossietzkystraße, Pankow) aus den 50er Jahren wird zurzeit saniert, in Zukunft wird die Bundesakademie für Sicherheitspolitik hier residieren. Sa, 10 und 14 Uhr (Treffpunkt: Schloss Schönhausen).

Das Programm liegt in den Bürgerämtern aus. Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de . Info-Hotline: 9027-3671/-3771.

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