Wohnungsbauförderung : Befürchtete Umzugswelle ausgeblieben

Der 2003 beschlossene Ausstieg aus der Wohnungsbauförderung hat nach Angaben der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer die Zahl der Umzüge - anders als erwartet - nicht drastisch erhöht.

Berlin - Nur 352 der bisher betroffenen 8300 Familien hätten wegen steigender Mieten ihre Wohnungen verlassen müssen, sagte Junge-Reyer. Das entspreche einem Anteil von vier bis fünf Prozent. Die Betroffenen hätten eine Umzugsbeihilfe von rund 2300 Euro erhalten.

Insgesamt seien die Mieten infolge des Förderstopps nur moderat erhöht worden, sagte die Senatorin. Der Anstieg betrage im Durchschnitt monatlich 13 Prozent oder 64 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche. Der neue Betrag liege demnach bei 5,59 Euro und damit noch 1,48 Euro unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Auch Massenpleiten von Objekten habe es nicht gegeben. (tso/ddp)

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